Food-Fitness Stylebook Logo

Wissenschaftliche Studie beweist
Diese 7 grünen Lebensmittel sind gesünder als Grünkohl

Das Trend-Superfood Grünkohl, bei Hipstern auch Kale genannt, hängt Ihnen zum Hals heraus? Kein Problem! Wir kennen sieben Green Foods, die viel mehr für Gesundheit und Wohlbefinden tun, als das lange gehypte Kreuzblütengewächs.

Klingt hipper als Grünkohl, ist aber dasselbe – und noch viiieeel gesünder, als wir es Oma früher glauben wollten: Kale steckt voll von Vitamin A, B und C, wertvollen sekundären Pflanzenstoffen und Mineralien. Zudem ist er, dank seines hohen Kalziumgehalts, für Laktose-Intolerante eine perfekte (und kalorienarme!) Alternative zu Milch. Aber, wissen Sie was? Das alles lässt sich noch toppen!

  • Grünkohl

    Foto: Getty Images

    Bei Ernährungsbewussten landet er regelmäßig auf dem Tisch. Auch während der (aktuellen) Sommerpause wird Grünkohl gefroren gekauft und gerne als Smoothie geschlürft

Jetzt wird‘s RICHTIG gesund!
In einer Studie der William Paterson University in New Jersey, für die 47 natürliche Superfoods untersucht wurden, kamen einige Vertreter der Kategorie Grünzeug NOCH besser weg als Kale – und dabei ging es immerhin um Lebensmittel, die chronischen Krankheiten vorbeugen können. Und als wäre das nicht bereits der überzeugenden Argumente genug, kann man aus ihnen auch noch richtig leckere Sachen machen.
 
Und diese 7 Gemüsesorten und Kräuter sind um einiges gesünder als Grünkohl:

► Echte Brunnenkresse
Nicht grundlos ein Heilkraut: In den unscheinbaren grünen Blättchen der Echten Brunnenkresse stecken blutreinigende Kräfte und irre Mengen an Vitamine (A, B1, B2, C und E), außerdem Mineralstoffe wie Eisen, Phosphor, Jod und Calcium. Am einfachsten wird sie als grünes Topping auf dem Sandwich verzehrt, kann aber auch zum Pesto verarbeitet werden oder kleingehackt Ihren Kartoffelsalat aufpeppen.

  • Echte Brunnenkresse

    Foto: Getty Images

    Auf der Fensterbank sieht sie hübsch aus und tut einiges für die Gesundheit: Echte Brunnenkresse

► Chinakohl
Dank vieler enthaltener Vitamine, darunter Vitamin C, B-Vitamine und Folsäure, unterstützt Chinakohl die Abwehrkräfte, sorgt für gesundes Haar, Haut und Blut sowie eine gute Funktionsfähigkeit der Nerven. Man kann ihn roh essen, gedünstet und geschmort verzehren. Tipp: Wahre Gesundheits-Superkräfte entfaltet er in gegorener und zu Kimchi verarbeiteter Form. Das Rezept verraten die Kollegen von TRAVELBOOK!

  • Chinakohl

    Foto: Getty Images

    So sieht Chinakohl aus, bevor er zum koreanischen Nationalgericht Kimchi verarbeitet wird: mit Knoblauch, Ingwer, Chili und anderen Gewürzen. Gesund ist er aber auch in Reinform

► Chicorée
Von vielen als bitteres Beiwerk des Blattsalats verpönt hätte Chicorée eigentlich das Zeug zum Hauptakteur auf dem Teller. Er ist reich an Vitamin B1, B2 und Vitamin C, sowie Carotin und enthält zudem Phosphor, Kalium und große Mengen an Calcium. Nehmen Sie die einzelnen Blätter auseinander oder – noch besser! – entfernen nur die äußeren und essen den kompletten Kopf als Vorspeise, getunkt in einen Dipp Ihrer Wahl. Lecker!

  • Chicorée

    Foto: Getty Images

    Sein herber Geschmack verträgt sich super mit dem Powerfood Avocado: Chicorée

► Mangold
Die Gemüsepflanze enthält einen Haufen gesunder Nährstoffe, darunter B-Vitamine, Kalium, Kalzium und viel Beta-Karotin, das vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird und vor allem die Sehkraft unterstützt. Mangold kann man roh essen, am besten schmeckt er jedoch kurz in Olivenöl angedünstet.

  • Mangod

    Foto: Getty Images

    Es gibt grünen, gelben und roten Mangold und alle davon sind gleichermaßen gesund und köstlich

► Spinat
OK, ganz so viel Eisen, wie früher vermutet, streckt nicht drin. Dafür sind in Spinat große Mengen anderer Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, nicht zuletzt Kalium und Calcium, die wichtig sind für die Muskeln und Nerven im menschlichen Körper. Obendrein liefert frischer Blattspinat auf 100 Gramm stolze 50 Milligramm Vitamin C, dazu verschiedene B-Vitamine wie beispielsweise Folsäure für eine gute Stoffwechselfunktion. Junger Blattspinat schmeckt in Butter geschwenkt, im Mischsalat zur klassischen Vinaigrette und besonders toll mit Granatapfelkernen und einem Joghurt-Dressing.

  • Spinat

    Foto: Getty Images

    Popeye‘s Leibgericht Spinat schmeckt auch uns

► Endiviensalat
Anders als andere Blattsalate ist Endiviensalat mega-reich an Vitaminen. Sein absolut größter Vorzug: der Bitterstoff Lactucopikrin. Er sitzt in großen Mengen in den unteren Blattteilen und regt, wenn man ihn verzehrt, den Gallenfluss an – so können schwere, fettige Gerichte besser verdaut werden. Auch super: Lactucopikrin soll Ernährungswissenschaftlern zufolge einen schmerzlindernden Effekt haben. Mit einem süßlichen Honig-Senf-Dressing gibt Endiviensalat eine geniale Beilage zu Fischgerichten oder Geflügel ab.

  • Endiviensalat

    Foto: getty Images

    Hat was im (Salat-)Köpfchen: Endivie

► Petersilie
Nicht nur zum Verfeinern von Pilz-, Fischgerichten und Suppen eignen sich die grünen Blättchen der wahlweise krausen oder glatten Petersilie, sondern auch als Abwehrsystem-Booster (dank des hohen Vitamin-C-Gehalts) und Anti-Aging-Geheimwaffe. Viele Flavonoide verleihen dem Kraut antioxidative Eigenschaften, wodurch der Körper vor Zellschäden durch freie Radikale geschützt wird. Das beugt nicht bloß Faltenbildung vor, sondern sogar chronischen Erkrankungen.

  • Petersilie

    Foto: Getty Images

    Ihre Blättchen sind klein, aber oho: Petersilie


 
Anzeige

Kommentare