Diese Methoden helfen wirklich
Wie entspanne ich richtig?

Stress, Stress, immer nur Stress - Ein Gesundheitsrisiko für den Körper, das man durch Entspannungsphasen eingrenzen kann. Wie das geht, zeigen wir mit einfachen Tricks.

Einfach mal entspannen: Das klingt so einfach. Doch neben Arbeit, Haushalt und Familie bleibt oft kaum Zeit für Regeneration. Viele Menschen leben deshalb an ihrem individuellen Leistungslimit und belasten sich mehr als ihnen gut tut. „Es ist wichtig, seine Erholungsphasen in den Alltag mit einzuplanen“, rät Prof. Dr. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln. Denn die Anstrengungen des Alltags brauchen einen Ausgleich - dabei helfen spezielle Entspannungstechniken.

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  • Wie entspannt man richtig?

    Foto: Getty Images

    Kurze Entspannungsphasen am Tag helfen Stress abzubauen. Kleine Massagen sind genauso ideal wie Dehnübungen

wie entspannt man richtig?

Für Menschen, die ohnehin bei der Arbeit körperlich aktiv sind, eignen sich vor allem ruhige Methoden wie Meditation und spezielle Atemübungen, die ein Gegengewicht schaffen - oder diese wichtigen Tipps:


1. Körper lockern

Wer seinen Körper im Job viel beansprucht, sollte sich regelmäßig dehnen. Das geschieht am besten nicht nur in den Pausen, sondern auch nach Feierabend.

2. Schläfen massieren

Man reibt sich mit den Zeigefingern leicht in kreisenden Bewegungen über die Schläfen, schließt die Augen und genießt für 30 Sekunden die Entspannung.

3. Auf Atmung konzentrieren

Um sich vom Stress zu lösen, atmet man am besten dreimal tief ein und aus. Dabei werden beim Ausatmen die Schultern bewusst fallen gelassen. Das entspannt die Schulter- und Nackenmuskulatur und macht den Kopf frei.

4. Bewegungspausen einlegen

Bei viel sitzender Tätigkeit im Büro hilft Bewegung, um abzuschalten. Denn durch das lange Sitzen fährt der Stoffwechsel in den Schongang, der Energieverbrauch wird auf ein Minimum gesenkt und auch die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung lässt deutlich nach. Körperliche Aktivität „weckt“ den Stoffwechsel wieder auf. Zusätzlich wird durch Bewegung das Stresshormon Kortisol schneller abgebaut und die Produktion des Glückshormons Serotonin angeregt. Muskuläre Verspannungen werden gelöst und der Geist aktiviert. Daher sollte alle 70-90 Minuten eine kurze Pause für eine Bewegung eingelegt werden.

5. Richtig dehnen

Eine weitere Möglichkeit ist es, zehn Kniebeugen zu machen oder 30 Sekunden so schnell wie möglich auf der Stelle zu laufen.

„Die Entspannungstechniken sollten langfristig in den Alltag integriert werden. Denn nur so kann Stress genügend abgebaut werden“, empfiehlt der Gesundheitsexperte. Auf diese Weise wird auch verhindert, dass es durch einen Dauerstress zur Erschöpfung und Leistungsabnahme kommt.

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