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Kurios, aber wahr!
Darum haben dunkelhaarige Männer oft einen roten Bart

Haben Sie sich schon mal gewundert, warum so viele Männer einen roten oder zumindest leicht rötlichen Bart und am Kopf und restlichen Körper dunkle Haare haben? Wir auch – und kennen jetzt die Erklärung.

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  • Christian Bale

    Foto: Getty Images

    Schauspieler Christian Bale (43) hat dunkles Haupthaar, aber einen rötlichen Bart. Eine Laune der Natur?

Die Gene entscheiden über unsere Pigmentierung – überall am Körper

Für die Färbung unserer Haare (aber auch der Augen und Haut) ist der Farbstoff Melanin zuständig. Davon gibt es in den menschlichen Genen zwei Arten: schwarze Pigmente namens Eumelanin und rote Pigmente, das Phäomelanin. Das Verhältnis dieser beiden entscheidet über den letztendlichen Farbton – blonde Haare etwa weisen eine sehr geringfügige Menge von Eumelanin auf, schwarze Haut und Haare hingegen besonders viel davon. 

All das ist natürlich in der DNA festgelegt, kann sich aber von Erbgang zu Erbgang unterschiedlich ausprägen. Dies erklärte Petra Haak-Bloem, Spezialistin am niederländischen Informationszentrum für Gen- und Erbforschung (Erfocentrum), gegenüber dem Online-Portal „Motherboard“. „Eines dieser Szenarien heißt auch, dass sich die Farbe deiner Kopfbehaarung von der Farbe der Achsel- und Schambehaarung und des Bartes unterscheiden kann.“

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Rothaarige tatsächlich ein Sonderfall

. Dieses sogenannte MC1R ist für die Produktion von Melanocortin 1 verantwortlich – dem Protein, das eine Umwandlung von Phäomelanin in Eumelanin maßgeblich steuert. „Wenn also jemand zwei Mutationen des MC1R-Gens erbt, dann wird weniger Phänomelanin in Eumelanin verwandelt. Das Phäomelanin sammelt sich in den Pigmentzellen und die Person hat am Ende rote Haare und helle Haut.“ Wenn der Bart rot und das restliche Haar andersfarbig ist, steckt ebenfalls diese Genmutation dahinter. Nur ein mutiertes MC1R-Gen zu erben, kann bedeuten, dass rote Haare an scheinbar überraschenden Stellen wachsen. 

Irgendwie ist es also doch Zufall ­– zumindest so lange, bis die Wissenschaft eine hinreichende Erklärung gefunden hat.

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