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Beauty-Trend Botox für die Hoden
Männer mögen‘s jetzt wie aus dem Ei gepellt

Auch wenn kein Mann mit diesem Körperteil einen Schönheitswettbewerb gewinnen würde, sind Botox-Behandlungen des Hodensacks gerade der letzte Schrei in Beauty-Praxen. Nein, das ist kein Witz!

Schon mal einen Hodensack gesehen, der nicht leicht schlaff und etwas knitterig aussieht? Nein? Das könnte sich nun ändern!

Wieder fit im Schritt
Während hierzulande manch einer erwägt, sich Fältchen auf der Stirn botoxen zu lassen, geht man(n) in England einen ganzen Schritt weiter. Oder besser gesagt: tiefer. Wie die britische Online-Zeitung „Metro“ berichtet, hat sich hier die Nachfrage nach Botox-Behandlungen des Hodensacks im vergangenen Jahr verdoppelt. Dabei sind sie ziemlich schmerzhaft – immerhin wird in ein besonders empfindlichen Körperteil gepiekst.

  • Mann in Unterhose

    Foto: Getty Images

    Botox für den Hodensack ist in England und den USA der letzte Schrei. Wobei „Schrei“ bei diesem Beauty-Trend ein stückweit wörtlich zu nehmen ist...

Das soll „Scrotox“ bringen
„Scrotox“, also Botox für das Skrotum (englisch: „scrotum“), soll die Haut zwar straffen, kann jedoch keine Wunder bewirken. Schließlich richtet es nichts gegen die überschüssige Haut aus, von der die Testikel umschlossen sind. Es liegt also in der Natur der Sache, dass sie gewisse Falten wirft. Zumindest aber soll der Hodensack dank des Nervengifts wesentlich praller aussehen, was an der Entspannung der Muskeln liegt, und – für viele DAS Argument für den Eingriff – deutlich weniger schwitzen.

Lohnt sich dieser Eingriff?
Nicht wirklich, findet Mark Norfolk, Klinischer Leiter des Zentrums für Ästhetische Chirurgie Transform. Er sieht zwar, dass optische Verjüngerungen für untenrum bald genauso gefragt seien, wie die im Gesicht, bietet die Leistung aber dennoch nicht an, das Komplikationsrisiko sei zu groß. Wie er weiter gegenüber „Metro“ erklärt, sollten sich Patienten gut überlegen, in wessen Hände sie ihr bestes Stück geben wollen – und ob sich die nervenaufreibende und kostenaufwendige Prozedur (etwa 3300 Euro pro Sitzung) für sie wirklich lohnt. „Sehr viel bekommt man nämlich nicht zurück“, so der Beauty-Experte
 
 

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