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Plus-Size-Model Ashley Graham
Der Super-Kurvenstar ist jetzt eine Barbie

Was für eine Ehre: Kurvenstar Ashley Graham (28) durfte für eine ganz besondere Barbie Modell stehen. Die Mattel-Puppe ist ihr nicht nur wie aus dem Gesicht geschnitten – auch die berühmten Rundungen wurden übernommen.

Der 14. November 2016 war für Ashley Graham ein echter Glückstag: Dem „Sports Illustrated“-Covergirl wurde vom US-Magazin „Glamour“ der „Women of the Year 2016“-Award verliehen. Daneben gab es noch eine Überraschung – die Präsentation ihrer eigenen Barbie.

  • Ashley Graham

    Foto: Getty Images

    Diese Barbie sorgt für einen Sturm der Begeisterung im Netz! Denn als Vorbild für das Plastikpüppchen diente Plus-Size-Topmodel Ashley Graham. Und auch diese Barbie kennzeichnen runde Kurven – und sogar sich berührende Oberschenkel!

Eine Barbie mit Ashleys Kurven
„Sie hat einen runden Bauch. Sie hat runde Hüften. Alles an ihr ist rund, ja!“, schwärmte Ashley Graham am Montagabend von ihrem Mini-Me, berichtet „Glamour“. An der Entwicklung der Puppe war das sexy Plus-Size-Model persönlich beteiligt und machte Mattel sogar genaue Vorgaben: Die Barbie sollte kein „Thigh Gap“ (Oberschenkel-Lücke. Damit soll auch schon kleinen Mädchen vermittelt werden, dass das krankhafte Schönheits-Ideal keineswegs ein Muss ist. Dem ersten Wunsch konnte Mattel nachkommen. Das Thema Cellulitis war hingegen nicht umsetzbar: Dem Spielzeughersteller zufolge würden Dellen an der Plastikpuppe wie ein Produktionsfehler wirken.

Thighs touching, round hips, arms and tummy!! Thank you @Mattel and @Barbie for immortalizing me into plastic! 💕💎💋 #beautybeyondsize

Ein von A S H L E Y G R A H A M (@theashleygraham) gepostetes Foto am

Barbie macht Schluss mit einem falschen Beauty-Ideal
Auch bei der Frage nach dem Outfit der Barbie durfte Ashley Graham mitreden. Das Ergebnis ist ein Look, den sie nach der New York Fashion Week trug: eine bestickte Jeansjacke und ein hautenges, funkelndes Minikleid. „Ich war nie ein Mädchen, das seinen Körper versteckt hat“, sagte die Brünette. „[Meine Barbie] ist nicht bedeckt. Sie ist einfach ihr modisches Ich.“ Die Botschaft hinter der kurvigen Puppe: Größe spielt keine Rolle. Das erzählte Lisa McKnight, Senior Vizepräsidentin des Unternehmens, „USA Today“. „Wir wollen wirklich sichergehen, kleinen Mädchen klar zu machen, dass sie alles sein können“, hieß es weiter.

Die neuste Kreation aus dem Hause Mattel reiht sich in eine Linie ein, die bereits im Januar herauskam: Die Puppen haben unterschiedliche Körpertypen, Haarfarben und Größen. Kaufen kann man die Ashley-Graham-Barbie leider nicht. Laut „Glamour“ wurden nur zwei Modelle hergestellt.

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