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Was für ne‘ Haarmacht
Das ist das Geheimnis hinter der Trump-Frisur

Die Wahl von Donald Trump (70) zum US-Präsidenten ist mindestens genauso mysteriös wie seine Frisur. Toupet, Microcylinder-Intervention oder Echthaar – sein Haar wird im Netz, Talkshows und Debatten heiß diskutiert. STYLEBOOK.de hat daher beim Experten nachgefragt.

Was auf dem Kopf des neuen Präsidenten Donald Trump passiert, wird fast mit der gleichen Leidenschaft diskutiert wie seine karottenfarbene Hautfarbe und seine Meinung zur Klimaerwärmung. Die haarigen Gerüchte drehen sich um Haartransplantationen, Toupets und Tonnen von Sprays, die er täglich für seine Frise verwenden soll. Höchste Zeit, das Trump-Hair-Geheimnis endlich zu lüften!

  • Donald Trump

    Foto: Getty Images

    Die Frisur des neuen US-Präsidenten wird fast so heiß diskutiert wie seine Wahl

Die legendäre Helm-Frisur
Die Frisur des zukünftigen 45. US-Präsidenten lebt von einem tiefgezogener Seitenscheitel, der auch bei Herren mit weniger Fülle auf dem Kopf sehr beliebt ist. Anschließend teilt er das Haar an der linken Kopfseite und zieht es über die rechte Seite, das Deckhaar wird abschließend nach vorne gestrichen. Eine besonders wind- und wetteranfällige Frisur – bei Windböen stand Trump schon das ein oder andere Mal mit einer echten Sturmfrisur da.

  • Donald Trump

    Foto: Getty Images

    Die Seiten kämmt der 70-Jährige gekonnt nach hinten

Washington – Wind und Regen – die Frisur hält
Hinter der legendären Helm-Frisur steckt jedenfalls sehr viel Arbeit – und diese leisten keine Stylisten. Friseurin Amy Lausch, die mehrere Jahre für’s Trumpsche Haar zuständig war, verriet gegenüber der „New York Post“, dass der Millionär seine Haare immer selber mache, da niemand, bis auf seine Frau Melania Trump (46), sein Haupt ohne Zustimmung anfassen dürfe. Lediglich ein paar wegstehende Strähnen durfte Lausch mal fixieren.

So gelingt seine Frise!
STYLEBOOK.de wollte vom Experten wissen, was er von der kultigen Trump-Frisur hält. Und tatsächlich kann Enrico Farkas vom Berliner Promi-Friseursalon Farkas und Manthei ihr etwas abgewinnen! „Es ist vielleicht nicht der frischeste Look, den er sich verpassen lassen könnte. Aber immerhin sein Markenzeichen.“ Dass sie ihm so zuverlässig gelingt, liege entsprechend an einer über Jahrzehnte ausgebildeten Routine. „Duschen, trockenpusten, ein Wisch nach links, ein Wisch nach rechts und noch einer nach vorne über die Stirn – fertig.“

Technik und der richtigen Schnitt
Natürlich sei auch der Haarschnitt nicht nur offensichtlich darauf ausgerichtet, Problemzonen zu verdecken, ebenso sorge der eine oder andere Haarwirbel laut Farkas für einen gewissen Schwung. Ob Mr. President wohl viel Haarspray verwendet? „Davon ist auszugehen, immerhin hat Donald Trump offensichtlich eine relativ feine Haarstruktur. Ohne ausreichend Fixierung würde die Frisur nicht halten.“

Farkas ist sich sicher: Ohne seinen charakeristischen Look würde man den mächtigsten Mann der Welt kaum wiedererkennen. Man darf also gespannt sein!

  • Donald Trump 1984

    Foto: Getty Images

    Schon seit den 80er Jahren trägt Trump seine Helm-Frisur. Wer weiß, wie lange noch....

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