Männerpflege: Wie viel Beauty braucht jeder?

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Katzenwäsche vs. Hochglanzpolitur Wie viel Beauty braucht Mann?

von Thomas Helbing

Männer sind eigen. Ihre Haut ist es auch! Sie glänzt, ist großporig, sieht manchmal müde und fahl aus, altert dafür aber langsamer als die von Frauen. Bleibt die Frage: Der tägliche Quickie oder ein strenges Pflegeregime – wie viel Beauty braucht Mann?

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    Intensivpflege

    Hormonell bedingt ist die Haut von Männern oft ölig – das heißt aber NICHT, dass sie automatisch ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist. Ein häufiges Problem sind außerdem Mitesser. Abends sollte die Haut daher mit einem Waschgel (2, z. B. von Bulldog) gereinigt und einem milden Gesichtswasser (3, z. B. von Lavera) durchfeuchtet werden. Tägliches Rasieren, Wetter- und Umwelteinflüsse stressen die Haut. Linderung verspricht eine Feuchtigkeitscreme (4, z. B. von Nivea for Men), am besten mit Lichtschutzfaktor, um sonnenbedingten Hautschäden vorzubeugen. Ein Pre-Shave-Oil (6, z. b. von Anthony) verhindert, dass Barthaare einwachsen. Eine Augenpflege (7, praktisch als Roll-on von L'oreal) schützt vor Augenringen und ersten Fältchen um die Augenpartie. Fürs Finish: Deo mit dezentem Duft (1) unter die Achseln und das Haupthaar mit Wachs in Form bringen (5)



Es soll sie ja noch geben: Männer, die lieber ihre Gammeligkeit pflegen als sich selbst. Zum Glück stirbt diese Muffel-Spezies langsam aus. „Seit Jahren ist das zunehmende Pflegebewusstsein bei Männern ein Wachstumsgarant“, stellte der Kosmetikverband VKE in seiner Branchenstatistik 2011 fest.

Immerhin gibt es mittlerweile nicht wenige Typen, die sich wie Johnny Depp in „Pirates of the Caribbean“ ohne Mascara, Kajal und einem Hauch Rouge nicht mehr aus dem Haus trauen. Sicher nicht jederMANNs Ding. Doch ein Basisprogramm mit Duschen, Rasieren, Fingernägel schneiden und Zähne putzen dürfen sich bitte alle zulegen!

Darüber hinaus bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob, wie viel und was er sich auf die Haut schmiert. Die richtige Pflege ist außerdem eine Frage des Alters. Mit 30 hat man weniger Unreinheiten als mit 20, ab 40 werden die Konturen schlaffer. Entscheidend ist außerdem der individuelle Hautzustand, den man beim Dermatologen oder einer Fachkosmetikerin feststellen lassen sollte. 

STYLEBOOK hat vier Waschprogramme zusammen gestellt – von der Grundwäsche bis zur Hochglanzpolitur und Versiegelung. Nein, nicht für die Pflege des Sportwagens! Sondern für die eigene Karosse aus Haut und Haaren.

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