Männerpflege: Wie viel Beauty braucht Mann?

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Katzenwäsche vs. Hochglanzpolitur Wie viel Beauty braucht Mann wirklich?

von Thomas Helbing

Männer sind eigen. Ihre Haut ist es auch! Sie glänzt, ist großporig, sieht manchmal müde und fahl aus, altert dafür aber langsamer als die von Frauen. Bleibt die Frage: Der tägliche Quickie oder ein strenges Pflegeregime – wie viel Beauty braucht Mann?

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    Intensivpflege

    Hormonell bedingt ist die Haut von Männern oft ölig – das heißt aber NICHT, dass sie automatisch ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist. Ein häufiges Problem sind außerdem Mitesser. Das hilft:

    1. Abends sollte die Haut mit einem Waschgel gereinigt werden. Dieses wirkt mit Aktivkohle.
    2. Anschließend das Gesicht mit einem milden Gesichtswasser tonisieren, beruhigen und durchfeuchten.
    3. Eine Augenpflege schützt vor Augenringen und ersten Fältchen um die Augenpartie.
    4. Über die Tagescreme zusätzlich UV-Schutz fürs Gesicht auftragen, um Pigmentflecken, der Hautalterung und sogar Hautkrebs vorzubeugen.
    5. Spröde Lippen – ein No go. Wetten, Sie werden mit gepflegten Lippen öfter geküsst...
    6. In Schweden und Dänemark wissen Männer: Mit Gel oder Wachs frisiertes Haar sorgt für Extra-Attraktivitätspunkte.
    7. Fürs Finish: Ein Männerduft am besten auf den Nacken gesprüht. Aber bitte dezent dosieren. 



Es soll sie ja noch geben: Männer, die lieber ihre Gammeligkeit pflegen als sich selbst. Eine Umfrage der GfK-Marktforschung in Nürnberg im Jahr 2014 ergab: Mehr als die Hälfte der männlichen Befragten gaben an, nichts Spezielles zur Pflege ihrer Haut zu unternehmen (55,5 Prozent). Auweia!

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Ja, Falten machen Männer erst interessant. Aber rote Pusteln, geplatzte Äderchen, ein fahler Teint, müffelnde Achseln und Haar-Wildwuchs tun es nicht. Und, bitte merken: Eine gepflegte Falte ist stets attraktiver als eine ungepflegte.

Nun muss MANN sich nicht gleich wie Musiker Pharrell Williams mit Kajal und getuschten Wimpern aus dem Haus trauen. Doch ein Basisprogramm mit Duschen, Rasieren, Fingernägel schneiden und Zähne putzen dürfen sich bitte alle angewöhnen!

Darüber hinaus bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob, wie viel und was er sich auf die Haut schmiert. Die richtige Pflege ist außerdem eine Frage des Alters. Mit 30 hat man weniger Unreinheiten als mit 20, ab 40 werden die Konturen schlaffer. Entscheidend ist außerdem der individuelle Hautzustand, den man beim Dermatologen oder einer Fachkosmetikerin feststellen lassen sollte.

STYLEBOOK hat vier Waschprogramme zusammen gestellt – von der Grundwäsche bis zur Hochglanzpolitur und Versiegelung. Nein, nicht für die Pflege des Sportwagens! Sondern für die eigene Karosse aus Haut und Haaren.

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