Wintermode: Welche Wollmütze muss Mann jetzt tragen?

Fischer-Style oder Boygroup-Beanie Wie trägt MANN jetzt Mütze?

Wenn sich das Thermometer bedrohlich bei der Null-Grad-Celsius-Marke einpendelt, greift fast jeder Typ zur Wollmütze. Doch wie trägt Mann diese richtig? Lässig über die Ohren gezogen ODER bescheiden nur knapp den Scheitel bedeckend? Ein Kopfentscheidung!

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    Foto: splash news

    Boygroup-Typ

    David Beckham trägt oft Wollmütze, immer in der „Beanie“-Variante. Als Vater von drei Söhnen ist er ja quasi Oberhaupt einer Boy Band

Männer mögen es jetzt wollig, warm und vor allem rustikal. Denn statt wie ihre Urur-Großväter mit Zylinder oder Bowler durch die Straßen zu flanieren, tragen die Burschen heute Kopfbedeckungen aus dicker, robuster Wolle. Mütze ist aber nicht gleich Mütze! Oder besser gesagt: Zeige mir, wie du deine Mütze trägst – und ich sage dir wer du bist.

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1. Der Boygroup-Typ
Gemeint ist damit, die Mütze entweder tief in der Stirn oder locker am Hinterkopf zu tragen, wobei auf alle Fälle die Ohren bedeckt sind und die Mütze schlumpfartig im Nacken hängt. Die Rede ist vom klassischen „Beanie“, eine schlichte Wollmütze ohne Bommel oder Ohrenklappen, wie sie bevorzugt Harry Styles von der Boygroup One Direction trägt. Aber auch David Beckham ist ein Fan dieser Variante, sowie jede Menge Hollywood-Typen, die das Modell am liebsten mit Sonnenbrille kombinieren, um inkognito zu bleiben.

In der Hip-Hop und Skateboarder-Szene ist die „Beanie“-Mütze ein Muss. An den Stränden der Welt gilt sie als Markenzeichen der Surfer, im australischen Alice Springs wird sogar jährlich das „Beanie-Festival“ gefeiert. Wir halten also fest: Wer „Beanie“ trägt, will entweder ewig pubertär bleiben, hat etwas zu verbergen – oder wäre einfach gerne 'ne coole Socke.

2. Der Walfänger
In Berlins hipper Mitte ist diese Form des Mützentragens beinahe schon ein alter Hut: Die Wollmütze wird mit breit zurückgeschlagener Krempe dezent so auf dem Scheitel platziert, dass die Ohren frei bleiben. Sieht drollig aus und ist auch bei Berufs-Vampiren extrem angesagt: Robert Pattinson trägt seine Mütze am liebsten auf diese Art.

Wer in Küstennähe wohnt bzw. bevorzugt urlaubt, weiß: Erfunden haben diesen Look die Fischer, die die Mützen tragen, wenn sie mit ihren Kuttern auf Beutefang gehen. Vielleicht ist das ja auch die Botschaft der Großstadt-Walfänger: Ich bin ein großer Fisch – oder habe wenigstens einen solchen an der Angel.

FAZIT:

Der Beanie ist irgendwie „last year“. Wenn MANN cool sein will, trägt er jetzt lieber Walfänger!

Thomas Helbing Stylebook,
Redaktion

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