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Von wegen Bond-Dreharbeiten...
Léa Seydoux beim Schwänzen erwischt

Benoît Jacquots Kostümdrama „Journal d'une femme de chambre“ feierte am Samstag Weltpremiere auf der Berlinale – allerdings ohne Hauptdarstellerin Léa Seydoux (29). Die Französin war aufgrund der James Bond Dreharbeiten entschuldigt, was aber nur der halben Wahrheit entsprach...

Die Berlinale zählt nach den Filmfestspielen von Cannes zu den wichtigsten Film-Events Europas. Sogar Hollywoods A-Liga kommt deswegen ins eiskalte Berlin angereist, um ihre aktuellen Filme vorzustellen. Da sollte man sich als Schauspieler schon eine gute Entschuldigung einfallen lassen, um auf der Berlinale mit Abwesenheit zu glänzen.

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„Dreharbeiten“ statt Berlinale
Die Schauspielerin Léa Seydoux, deren Historiendrama „Journal d'une femme de chambre“ (dt. Tagebuch einer Kammerzofe) im Berlinale-Wettbewerb läuft, hatte solch eine handfeste Entschuldigung. Dumm nur, wenn die Entschuldigung nicht so ganz der Wahrheit entspricht. Léa Seydoux, die im neuen James Bond-Film „Spectre“ eine Gespielin von Bond-Darsteller Daniel Craig (46) spielt, musste ihre lange im Voraus geplante Teilnahme an der Berlinale am Samstag spontan wegen einer kurzfristigen Änderung bei den Dreharbeiten absagen. Daniel Crag hatte sich vor wenigen Tagen bei einem Dreh eine Verletzung am Knie zugezogen. Aufgrund dessen, verschob sich der komplette Drehplan nach hinten. Regisseur Benoit Jacquot bedauerte auf der Pressekonferenz am frühen Nachmittag ihr Fernbleiben und witzelte, dass er dem neuen Bond-Film wenig Erfolg wünsche.

London statt Berlin
Der Job geht vor. Doch seltsam ist allerdings, dass Léa – trotz angeblichem Drehstress – Zeit fand, ausgeruht und perfekt am Sonntag bei den „BAFTA"-Awards („British Academy Film Awards“) in London über den roten Teppich zu schreiten. Da hätte sie es doch eigentlich auch nach Berlin schaffen können. In knapp zwei Stunden wäre Léa mit dem Flieger in Berlin gewesen, ein Katzensprung.


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