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Fashion Week Paris Transparenz

Foto: Getty Images

Trend in Paris: Transparenz
Viel Haut, wenig Stoff

Einen Hauch von Nichts sieht man gerade auf den Laufstegen der Pariser Modewoche. Durchsichtige Stoffe sind das wichtigste Thema im nächsten Jahr.

Der deutlichste Trend bei den Pariser Schauen: Transparenz. So präsentierte das Schweizer Luxuslabel Akris komplett durchsichtige Roben. Fließende Silhouetten und feine Stoffe prägen die Kollektion. Die Stoffe sind sogar so dünn, dass die Blicke auf die nackten Busen und Höschen der Models gezogen wurden. Aber mit edlen Unterkleidern werden diese Kreationen sicher alltagstauglich.

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Maison Martin Margiela zeigte wieder einmal meisterhaft, proportionierte Roben. Das Design-Team schuf kastenförmige Tops aus transparentem PVC. Darunter trugen die Models Röcke und Tops mit orientalischem Teppich-Print. Eine absolut avantgardistische Kollektion.

Transparente kastenförmige Tops gab es auch bei Costume National zu sehen, in Pink aus gestärktem Chiffon. Givenchy spielte mit der Kombination aus durchsichtigen und blickdichten Stoffen. So bildeten sich aus den unterschiedlichen Materialen interessante Musterkonstrukte. Bei John Galliano liefen die Models mit durchsichtigen, schwingenden Kleidern über den Laufsteg und bei ihrer Debüt-Kollektion für Chloé setzte Designerin Clare Waight Keller auf semitransparente Plissee-Röcke und Überkleider in Nude-Tönen.

Auch die Deutschen Designer Talbot Runhof machten bei dem Transparenz-Trend mit. Sie zeigten feine Spitzenblusen in Weiß und Schwarz unter denen die Models keinen BH trugen. Auch Details bei den schwingenden Roben waren aus transparenter Spitze, etwa Schulterpartien oder Rollkrägen. Besonders schöne Kombination: Zu den edlen Blusen stylte das Label Röcke in Knallfarben. Ein Model sagte Backstage: „So oft, wie bei diesen Schauen habe ich noch mie meinen Busen gezeigt.“

Auf den Pariser Straßen wird der Transparenz-Trend übrigens schon getestet. Anna Dello Russo zeigte sich im Jardin des Tuileries in einem schwarzen Kleid von Stella McCartney, an dessen Seite ein durchsichtiges Element mit schwarzen Punkten eingefasst ist. Und auch andere Fashion Week Besucher tragen transparente Tops, Hosen oder Röcke...

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