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Til Schweiger als selbstloser Retter
„Tatort“ à la Hollywood

Eines hat Til Schweiger (49) mit seinem „Tatort“-Debüt schon mal geschafft: einen Quotenrekord. Dazu gab es viel Geballer, Ärger mit den Vorgesetzten und einem Mädchenhändlerring, den der Ermittler quasi im Alleingang bezwang.

Sensationelle 12,57 Millionen Zuschauer saßen am Sonntagabend vor den Bildschirmen, um Til Schweiger in seinem ersten „Tatort“ als Nick Tschiller zu sehen. Damit war „Willkommen in Hamburg“ das mit Abstand meistgesehene Format des Abends.

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Langweilig dürfte den Zuschauern dabei nicht geworden sein. Schon in den ersten Sendeminuten kämpfte Til Schweiger als „Tatort“-Ermittler im Alleingang gegen drei Männer eines Menschenhändlerringes – diese waren danach alle tot, Nick Tschiller hatte ein bisschen Blut an der Nase und Ärger mit seinem neuen Vorgesetzten.

Der neue „Tatort“-Ermittler brach in den 90 Minuten trotzdem immer wieder die Regeln. Während sein Kollege Yalcin Gümer – herrlich gespielt von Fahri Ogün Yardim (32) – vom Krankenhaus aus quasi nur seinen Anweisungen folgte, sprang Nick Tschiller in fahrende Kleintransporter, suchte und fand seinen untergetauchten Ex-Kollegen, entkam trotz Handschellen einer Bombe und hatte dabei noch eine schöne, blonde Frau auf dem Arm.

Insgesamt war es ein ungewöhnlich actionreicher „Tatort“ und selbst Kritiker müssen zugeben, dass er ziemlich unterhaltsam war. Auch wenn man manchmal ein bisschen weniger Til Schweiger beim Eierkochen und ein bisschen mehr Fahri Ogün Yardim im Nachthemd gesehen hätte.

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