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STYLEBOOK trifft Sylvie Meis auf der NYFW
von Alex Bohn
„Ich bin zum Glück kein Magermodel“

Auf der New York Fashion Week sitzt Sylvie Meis (36) beim spanischen Label Custo Barcelona in der ersten Reihe. Klar, dass wir sie zum kurzen Interview bitten und wissen wollen, wie sich die Moderatorin auf ihren Front-Row-Auftritt vorbereitet und was sie an New York besonders liebt.

STYLEBOOK: Die New York Fashion Week ist ein ziemliches Spektakel, bei dem alle möglichst gut aussehen wollen. Bereiten Sie sich auf den Auftritt in der Front Row vor? Es soll ja Moderedakteurinnen geben, die vorher ein Fashion-Week-Workout machen...
Sylvie Meis: „Nein, denn ich bin ja hier nur zu Gast. Da komme ich einfach so wie ich bin. Das ist anders, wenn ich ein Fotoshooting habe und ganz besonders wenn es dabei um Bademoden geht. Dann verzichte ich auf Kohlenhydrate und mache ein paar Übungen mehr, die straffend und festigend wirken.“

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Hier hingegen schlecken Sie gerade genüsslich ein Eis...
Sylvie Meis: „Ja, das gibt es hier Backstage, es ist aus Kefir mit Kokosnussgeschmack und hat nur 64 Kalorien. Ich glaube ich werde gleich noch eins essen.“

Sind Sie eigentlich empfänglich für Ernährungs-Trends? Heute makrobiotisch, morgen nur Fleisch und übermorgen Gwyneth Paltrows neueste Rezeptideen?
Sylvie Meis: „So ticke ich überhaupt nicht, ich bin da ganz entspannt. Außerdem will ich mein Essen genießen. Und ich kenne meinen Körper inzwischen sehr gut. Da brauche ich keine Diäten. Und ich muss ja zum Glück auch kein Magermodel sein. In New York zum Beispiel gehe ich immer ins Waverly Inn, mein Lieblingsrestaurant, und esse einfach, worauf ich gerade Lust habe.“

Sie sind auf der Custo Barcelona-Modenschau zu Gast. Haben Sie noch andere Highlights auf der New York Fashion Week?
Sylvie Meis: „Custo Barcelona mag ich schon seit meiner Zeit in Spanien  sehr gern. (Mit ihrem Ex-Mann, dem Fußballspieler Rafael van der Vaart, der für Real Madrid spielte, lebte sie von 2008 bis 2010 in Madrid, Anm d. Red.) Ich bin ja recht zierlich und zu mir passt Mode, die feminin und ein bisschen sexy ist. In New York freue ich mich auch immer auf Michael Kors und Alexander Wang.“

Gibt es etwas, was Sie bei jedem New York Besuch machen?
Sylvie Meis: „Wenn ich es irgendwie einrichten kann, gehe ich im Central Park joggen. Das liebe ich.“

Seit Ihrer Scheidung heißen Sie mit Nachnamen Meis. Ist das für Sie wie ein neuer Lebensabschnitt? Und macht sich der auch bemerkbar in der Art und Weise wie Sie sich anziehen? Neuer Name, neuer Stil?
Sylvie Meis: „Ja, ein wenig. Ich trage weniger Schmuck und weniger Accessoires. Mein Stil ist insgesamt etwas schlichter geworden. Dass ich wieder meinen Mädchennamen angenommen habe, war für mich übrigens ein ganz natürlicher Schritt. Oft kommen Leute auf mich zu und sagen: ‚Sind Sie Sylvie van der Vaart?‘ Ich sage dann: ‚Nein!‘“

Jetzt wechselt gerade der Sommer zu Herbst – modisch gesehen eine Herausforderung. Wie stylen Sie sich in der Übergangszeit?
Sylvie Meis: „Ich kombiniere das Beste aus beiden Jahreszeiten. Also zum Beispiel zum Minirock statt Sommer-Sandalen meine Lieblings-Lederboots von Isabel Marant. Oder ein Kleid zum Mantel, aber dazu nackte Beine. Das finde ich besonders schön!“

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