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Foodtrends im Check
Wie gesund sind Algen, Kokosöl und Co. wirklich?

Fast täglich werden uns neue Essenstrends und Superfoods serviert, die natürlich unglaublich tolle Wirkung angepriesen. Doch sind die wirklich so gesund? „Stiftung Warentest“ hat nachgeschmeckt und einige gehypte Lebensmittel unter die Lupe genommen.

Superfoods gleich Superpower? Von wegen! Oft steckt dahinter oft nur ausgeklügeltes Marketing. Selbst das Wort Superfood ist eigentlich nur ein Verkaufstrick. Schließlich würde auch ein Apfel dazu zählen, der mitunter nährstoffreicher ist als Gojibeeren und Co. „Stiftung Warentest“ wollte es genau wissen und hat fünf aktuelle Foodtrends analysiert.

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  • Salat

    Foto: getty images

    Essen ist heute Lifestyle, ständig sprießen neue Ernährungstrends und sogenannten Superfoods aus dem Boden. Nicht alle halten, was sie versprechen

Kokosöl kriegt sein Fett weg
Beispielsweise Blumenkohl. Der erlebt derzeit in Food-Blogs und in den Sterneküchen einen echten Hype, gesundheitsbewusste Esser benutzen das Gemüse sogar als Weizenersatz, z. B. als mehlfreien Pizzaboden. Die Tester bescheinigen dem Traditionsgemüse zwar wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Folsäure, finden aber, dass Brokkoli und Grünkohl nährstoffreicher sind. Außerdem warnen sie, für eine ausgewogene Ernährung nicht auf Kohlenhydrate zu verzichten.

Auch beim Kokosöl, das derzeit in aller Munde ist, können die Tester den Hype nicht ganz nachvollziehen. „So gesund wie oft behauptet ist es nicht“, so die Test-Redaktion. Die oftmals gepriesene Wunderwirkung sei wissenschaftlich nicht bestätigt. Auch STYLEBOOK.de hatte bereits das Kokosfett-Wunder widerlegt.

Lieber mal kalten Kaffee
Viel besser schneiden hingegen Algen ab. Das Meeresgemüse sei vollgepumpt mit wichtigen Nährstoffen wie hoch­wertigem Eiweiß, Kalzium, Eisen und Vitaminen. Allerdings sollte man Algen wegen des hohen Jodgehalts nur in Maßen genießen, damit die Schilddrüsemfunktion nicht gestört wird.

Richtig zulangen können Sie allerdings bei kalt gebrühtem Kaffee. Die Cold-Brew-Methode, bei der das Kaffeepulver mit kaltem Wasser angesetzt wird und über mehrere Stunden ziehen muss, sei vor allem für Kaffeeliebhaber mit empfindlichem Magen eine tolle Alternative.

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