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Foto: ddp Images/AP, Imaxtree.com, dpa Picture Alliance

Schuh-Trends für Männer
von Thomas Helbing
Sicherer Auftritt!

An den Schuhen eines Mannes erkennt man ... Nein, nicht was Sie jetzt denken, sondern ob er guten Stil hat oder eben nicht. Denn wandern die Augen im täglichen Straßenbild fußwärts, offenbart sich oft ein grauenvolles Bild. STYLEBOOK schafft Abhilfe, zeigt, welche Schuhe Mann jetzt braucht und was am besten dazu passt.

Two-Tone-Schuh:
Bisher wurde der zweifarbige Klassiker von älteren Gentlemen oder Mode-Exzentrikern getragen. Im kommenden Frühling wird er ein Trend. Auch, weil die Designer ihn vom klassischen Schwarz-Weiß befreit haben und verschiedenen Modellen von Schnürer bis Pennyloafer zeigten. Kombinieren Sie ihn am besten zu Hemd oder T-Shirt und Jeans – gesehen bei Burberry. Zum Anzug wirkt er ein wenig zu kalkuliert.

Loafer:
Der in den letzten Jahren etwas ins Abseits gestellte Penny-Loafer erlebt ein Revival. Wegen ihres schlichten Schnitts und der fehlenden Schnürung sind Loafer gerade im Sommer besonders angenehm. Auf keinen Fall Socken dazu tragen und am besten zu Jeans oder schmalen Chinos kombinieren. Ihren Namen erhielten die Schuhe übrigens, weil Collegestudenten unter die Lasche am Spann vor Klausuren Münzen als Glücksbringer steckten.

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    Foto: dpa Picture Alliance

    Two-Tone-Schuh

    Burberry zeigt den Klassiker in einer Braun-Beige-Kombi. Clou: Der dunklere Teil ist aus Leder, der hellere aus Bast

Plattformschuhe:
Durchgezogene Sohlen ohne Absatz kennen wir bereits von Winterstiefeln. Im letzten Sommer fing Miucci Prada damit an, Brogues und Budapester auf High-Heel-Niveau zu strecken. Diesen Sommer sah man die Schuhe mit überdicker Sohle aus Gummi oder Kork fast auf allen Laufstegen und in diversen Varianten. Stylingregel: Beim restlichen Look sollten sie eher tief stapeln. Jeans oder knielange, weite Shorts und T-Shirt – perfekt!

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Trekking-Sandalen:
Die Liebe deutscher Männer zu Trekking-Latschen – endlich können sie ihre Leidenschaft mit Rückendeckung von Louis Vuitton, Givenchy & Co. nach Herzenslust ausleben. Trotz Persilscheins von oberster Stilinstanz gilt: Die Socken bleiben aus, bitte! Und um sich ein wenig vom Durchschnittsträger zu unterscheiden, investieren Sie ausschließlich in das Original vom Laufsteg. Das lohnt sich, denn schließlich ist der Trend an deutschen Füßen sowieso nicht tot zu kriegen.

Derbys:
Die weniger förmliche Variante des Schnürschuhs ist in Schwarz oder Karamellbraun ein Klassiker im Straßenbild. Für die kommenden Saison spielen die Designer mit Farben, Details und Material. Besonders wichtig: Die Kappe ist extrem rund geformt. Bei Jil Sander gab es die Variante Phyton-Leder in Camouflage-Optik, für sein eigenes Label verzierte Raf Simons schwarze Schnürer mit Goldketten, Designer Kris van Assche zeigte für Dior Homme die Stiefelvariante auf Plattformsohlen und Kim Jones präsentierte für Louis Vuitton die schlichte Edelvariante in Rotbraun mit Holzsohle. Generell wird der Derby zu Jeans getragen. Die Designer geben ihm mittlerweile auch zum Anzug seine Berechtigung – wir auch.

Neon:
Bunt, ja bunt sind in diesem Sommer nicht nur die Kleider, auch knöchelabwärts darf es richtig knallen. Weniger Mutige greifen zu Modellen mit schlichtem Schaft und neonfarbener Sohle. Und wer nicht in ein neues Paar investieren will, guckt, ob er nicht noch ein Paar aus seiner Techno-Zeit auf dem Dachboden gebunkert hat ...




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