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Michael Phelps im Interview bei Stylebook

STYLEBOOK trifft den knackigsten Rentner der Welt
von Thomas Helbing
Sind Schwimmer eitel, Mr. Phelps?

Der Größte aller Zeiten zu Gast in Berlin! Rekord-Olympionike Michael Phelps (27) besuchte am Dienstag die Hauptstadt, um die Ausstellung einer Luxus-Uhrenmarke zu eröffnen. STYLEBOOK verrät der Super-Schwimmer a. D., worauf er beim Styling wert legt und weshalb er sich die Brust nicht mehr rasiert.

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    Foto: imago

    Michael Superstar auf Stippvisite in Berlin. Anlass: Die Ausstellung des Luxusuhrenherstellers Omega im Kaufhaus KaDeWe

Trifft man Michael Phelps, dann fühlt man sich als Reporter ein bisschen so wie seine früheren Gegner: Man muss sich ziemlich anstrengen, um im Tempo mithalten zu können. Denn dieser Mann hat Termindruck und nicht viel Zeit, trotz Leistungssport-Ruhestand. Doch etwas ist anders:

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„Früher habe ich fast jede Minute zwischen Schwimmbecken und Fitnessraum verbracht. ‚Zeit‘ bedeutete für mich immer Druck. Heute reise ich sehr viel und sitze oft im Flugzeug. Aber das ist komplett anders, ich bin dabei total entspannt. Weil da keiner mehr ist, der mich jagt“, erzählt Phelps.

22 Medaillen hat der Schwimmstar bei Olympischen Spielen gewonnen, davon 18 goldene – mehr als jeder andere. Doch auch, wenn Phelps nicht mehr im Schwimmbecken auf Goldsuche geht: Nur Füße hochlegen, ist ihm offenbar zu langweilig.

Er kümmert sich um seine Stiftung, die Sportprojekte für benachteiligte Kinder unterstützt, und reist für Sponsorentermine um die Welt. Nach Berlin kam er, um im Kaufhaus „KaDeWe“ die Omega-Uhren-Ausstellung zu eröffnen. Außerdem hat er die Badehose gegen den Golfschläger eingetauscht. „Golf ist meine neue Herausforderung. Ich will gut werden.“ Deshalb hat er gleich mal den Ex-Coach von Tiger Woods engagiert.

Grüner Rasen statt weiße Kacheln – vielleicht auch ein Grund für seinen neuen, schicken Look. Sind Schwimmer eitler, als wir dachten?

Michael Phelps:
„Wir rasieren uns am ganzen Körper und ich kenne einige, die sehr viel Wert auf ihr Styling legen und ganz schön crazy aussehen. Also, was denken Sie?“

Auf jeden Fall eitel! Dazu muss man sich Michael Phelps an diesem Nachmittag nur ansehen: Die Haare lässig gescheitelt, rot kariertes Hemd, mintfarbene Chinos, cognacfarbene Loafer. Daran gibt's nichts auszusetzen. Schon gar nicht, wenn der Ex-Schwimmstar verrät, dass er gerne viel Farbe in seiner Garderobe mag, auf die Beauty-Produkte von Kiehl's sowie die Mode von Louis Vuitton, Tom Ford und Hugo Boss steht. Nur die Brust rasiere er sich nicht mehr. Phelps: „Ich bin froh, dass ich das nicht mehr tun muss. Das ist mir einfach zu zeitaufwendig.“

Wir haben verstanden!

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