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Foto: Getty Images/intertopics/Getty Images

Zurück in die 60er
New Yorks neues It-Girls sieht aus wie Warhols Muse

Lippen, Haare, Augen und die markanten Brauen – das 18-jährige Model Ruby Jean Wilson sieht Andy Warhols berühmtem „Factory Girl“ Edie Sedgwick († 28) zum Verwechseln ähnlich. Wegen ihres besonderen Looks wurde Ruby jetzt zur neuen Muse von Marc Jacobs.

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    Foto: Getty Images

    Ruby Jean Wilson eröffnete die Show von Marc Jacobs' Frühjahr-/Sommerkollektion 2013



Die Show von Designer Marc Jacobs war wie immer eines der Highlights auf der New York Fashion Week. Auch, weil ein spezielles Mädchen für Aufsehen sorgte: Ruby Jean Wilson, die optische Reinkarnation der Andy-Warhol-Muse Edie Sedgwick.

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Das 18-jährige Model aus Schottland ist keine Unbekannte in der Modewelt, in den vergangenen zwei Jahren lief sie unter anderem für YSL, Marchesa und Jil Sander. Im Juni 2012 posierte sie für die Resort-Kollektion von Stella McCartney. Und auch in den Häusern Jacobs/Vuitton ist sie schon ein fester Bestandteil.

Für die Frühjahr-/Sommerkollektion 2013 von Marc Jacobs lief Ruby Jean aber nicht einfach nur über den Catwalk, sie war Leitbild seiner gesamten Kollektion. Warum? Das Model schnitt sich die Haare ab und färbte sie von brünett auf platinblond. Das Modeportal Style.com erkannte folgerichtig, dass die radikale Typveränderung die beste Entscheidung ihrer Karriere sei, „so wurde sie unbeabsichtigt das perfekte Gesicht für Jacobs’ von Edie Sedgwick inspirierte Kollektion.“

Vergleicht man Rubys Laufstegfotos mit Bildern der berühmten Warhol-Freundin, erkennt man auf den ersten Blick tatsächlich keinen Unterschied. Androgyne Figur, hohe Wangenknochen und markante Augenbrauen – Ruby und Edie könnten locker als Zwillinge durchgehen. Für Marc Jacobs wurde sie dank dieser Ähnlichkeit prompt zur Muse erklärt, eröffnete und schloss seine Show in New York – ein Ritterschlag.

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