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Dieses Cover ist eine Sensation!
Prinz William wird Coverboy auf Schwulen-Magazin

König der Herzen! Mit einer unerwarteten Aktion setzt Prinz William (33) jetzt ein Zeichen gegen Homophobie. Er ziert das Cover des Schwulen-Magazins „Attitude“. Doch hinter dem fröhlichen Foto verbirgt sich ein besonderes Statement.

Es muss wohl in der Familie liegen: Erst kürzlich zierte Herzogin Kate (34) das Cover der „Vogue“, jetzt zieht Prinz William nach. Im Gegensatz zu seiner Frau posiert der Thronfolger aber ganz ungezwungen auf dem  bekannten Schwulenmagazin „Attitude“ – als erstes Mitglieder Königsfamilie überhaupt. Was steckt dahinter?

  • Prinz William for attitude

    Foto: PR/attitude

    Ungeahnte Talente? Als Cover-Boy begeistert Prinz William nicht nur die Briten

Statement nach dem Orlando-Attentat
Für die Coverstory trafen sich der Prinz und „Attitude“ mit neun Homosexuellen, sprachen mit ihnen über Mobbing und Ausgrenzung. „Niemand sollte wegen seiner Sexualität oder aus anderen Gründen gemobbt werden […],“ so William. Gerade im Hinblick auf das Attentat von Orlando mit 49 Toten bringt Prinz William es damit wohl auf den Punkt. Den Lesern des Magazins gibt er außerdem noch mit: „Du solltest stolz auf die Person sein, die du bist, und du hast keinen Grund, dich zu schämen.“

  • Prinz William

    Foto: Getty Images

    Ein Prinz mit Haltung: "Niemand sollte für seine Sexualität gemobbt werden“ sagt William im Gespräch mit der Zeitschrift „Attitude“

Die Juli-Ausgabe mit dem royalen Cover-Model wird zwar erst ab dem 22. Juni erhältlich sein, das Titelbild wurde aber bereits jetzt vom britischen Königshaus und „Attitude“ in den sozialen Medien gepostet – und kommt gut an. „Die Monarchie ist bei diesem jungen Prinzen in guten Händen“, schreibt ein Facebook-User. Bei Twitter meint ein Fan sogar: „Das macht mich stolz, ein britischer Bürger zu sein.“

Solidarität mit der LGBT-Gemeinde
Wie kam es zu der ungewöhnlichen Kooperation? Schon im Mai traf sich Prinz William mit „Attitude“ und einigen jungen Vertretern der LGBT (Abk. für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender)-Gemeinde im Kensington Palace, wie „The Royal Family“ per Facebook mitteilte. Da dem Briten der Kampf gegen Mobbing eine echte Herzensangelegenheit zu sein scheint, drehten sich die Gespräche auch um dieses Thema. Und der Royal ist auch sonst ziemlich aktiv: Erst kürzlich etablierte er eine präventive Taskforce gegen Cyberbullying. Außerdem steht er gemeinsam mit seiner Frau und seinem kleinen Bruder Harry der „Heads Together“-Kampagne vor, die dazu beitragen will, das Thema psychische Gesundheit zu enttabuisieren.

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