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56 Jahre alt – und verdammt kurvig!
Nicola Griffin ist das älteste „Sports Illustrated“-Model aller Zeiten

Jung, knackig, dünn – so sahen bisher die Mädchen aus, die sich in der berühmten Swimsuit Issue von „Sports Illustrated“ im Bikini räkeln durften. Doch auch bei dem Kultmagazin setzt man mit der 56-jährigen Nicola Griffin plötzlich auf echte Frauen statt photogeshopte Püppchen.

Im vergangenen Jahr brachte das Magazin „Sports Illustrated“ erstmals ein Plus-Size-Model in seiner Bademodenausgabe unter: Damals durfte Ashley Graham in der berühmten Swimsuit Issue posieren. Auch in der neuen Swimsuit-Ausgabe 2016 wird Ashley dabei sein, aber noch mehr unterschiedliche Frauentypen jenseits von Size Zero.  

Golden Girl
So sind in diesem Jahr nicht nur Plus-Size-Ikone Ashley Graham (28) und ihre Modelkollegin Philomena Kwao (26) vertreten, sondern das Best-Ager-Model Nicola Griffin. Die Amerikanerin ist weit von Size Zero entfernt und zeigt, wie sexy man mit 56 im Bikini noch posieren kann. Und: Retuschiert wurde auf den Fotos von Russell James nichts.

  • Nicola Griffin Swimsuits for all

    Foto: Russell James for Swimsuits for all

    Können wir bitte mit 56 auch so super und sexy aussehen!!!?

Griffin, die in der #SwimSexy-Kampagne des Labels Swimsuits For All posiert, hält damit den Rekord für die älteste Frau, die je in der Bademodenausgabe abgebildet wurde. Dass die Models nicht jung und gertenschlank sind, ist das, was die Bilder ausmacht. „Wir sind echte Frauen“, zitiert „Daily Mail“ Nicola Griffin. Das Shooting in der Karibik war für sie trotzdem aufregend: „Ich hab mir Sorgen darum gemacht, was sie mit mir anstellen. Und sie haben mich tatsächlich in einen goldenen Bikini gesteckt, aber das war in Ordnung. Ich hatte keinen Grund, nervös zu sein.“


Wichtige Botschaft
Dass sie in ihrem Alter in einer Bademodenkampagne zu sehen sein würde, hätte Nicole Griffin nie zu träumen gewagt. Auch ihre beiden erwachsenen Töchter können kaum glauben, was da vor sich geht. Von den Bikini-Fotos ihrer Mutter sind sie dennoch schwer begeistert – schließlich trägt sie dazu bei, anderen Frauen ein positives Körperbild zu vermitteln.

Dass sich immer mehr Labels dazu entscheiden, unterschiedliche Körpertypen zu zeigen, kann Nicola Griffin nur begrüßen. „Ich glaube, es ist wichtig, dass wir die richtige Richtung einschlagen“, erklärt sie. „Ich habe zwei Mädchen großgezogen, sie sehen fern oder gucken sich Magazine an und fühlen sich schlecht dabei. Und das ist schrecklich.“

#beautifuldaughters #missingyou #newyorkcity #modellife #ilovemyjob

Ein von Nicola Griffin (@nicolajgriffin) gepostetes Foto am

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