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Neue Studie belegt
Selfies machen unsympathisch

Vergessen Sie die Selfie-Tipps von Kim Kardashian, lassen Sie sich lieber wieder von anderen fotografieren. Der Grund: Wissenschaftler der Universität von Toronto haben herausgefunden, dass Selbstporträts unsympathisch wirken.

Nun ist es offiziell: Menschen, die regelmäßig Selfies von sich auf sozialen Netzwerken posten, sind selbstverliebt. Eine wissenschaftliche Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Leute, die sich dauernd selber ablichten, sich für attraktiver und liebenswerter halten, als andere sie sehen.

  • Kim Kardashian

    Foto: Getty Images

    Kim Kardashian liebt Selfies und postet diese regelmäßig auf ihren diversen Social Media Kanälen


Selfies kommen nicht gut an
An der Untersuchung nahmen 198 College-Studenten teil, von denen 100 angaben, regelmäßig Selfies zu schießen. Alle Teilnehmer sollten ein Selfie machen und sich von einer anderen Person fotografieren lassen. Das Fazit: Sowohl die Selfie-Süchtigen als auch die übrigen 98 fanden sich auf der Selbstdarstellung attraktiver. Dann wurden die Fotos 178 weiteren Menschen gezeigt, die die Probanden nicht kannten. Diese sollten die Protagonisten der Schnappschüsse nach ihrer Attraktivität, Liebenswürdigkeit und ihrem möglichen Hang zu Narzissmus bewerten. Das Ergebnis war eindeutig.
 
Narzissmus überwiegt bei Selbstporträts
„In den externen Beurteilungen wurden die Teilnehmer auf den Selfies als weniger attraktiv, weniger liebenswürdig und narzisstischer wahrgenommen, als auf den Fotos, die andere von ihnen gemacht hatten“, schreiben die Forscher in dem Fachmagazin „Social Psychological and Personality Science“. Diejenigen, die regelmäßig Selfies machen, schnitten besonders schlecht ab. Sie wurden als „signifikant narzisstisch“ eingestuft.
 
Selbstverliebtheit wächst
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass regelmäßiges Selfie-Posten die Neigung zur Selbstverliebtheit verstärken könnte. Zu einer ähnlichen These kommt auch eine Studie der „Ohio State University“. Männer, die viele Selfies posten, neigen demnach häufiger zum Narzissmus als Männer, die sich nur selten selbst in Szene setzen. Nun müssten noch ergänzende Untersuchungen durchgeführt werden, um die Ergebnisse zu stützen – die bisherigen Studien bestehen aus einer sehr spezifischen Versuchsgruppe wie beispielsweise Studenten.

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