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Neue Abnehm-Studie
Wer schmatzt, bleibt schlank

Laute Geräusche beim Essen will eigentlich niemand hören. Das könnte sich jetzt ändern. Laut einer neuen Studie soll Schmatzen nämlich beim Abnehmen helfen.

Bei Tisch gilt Schmatzen nicht gerade als feine Manier. Doch nun haben Wissenschaftler der Brigham Young University und der Colorado State University herausgefunden, dass genau diese lauten Kaugeräusche beim Abnehmen behilflich sein können. Wer schmatzt, isst nämlich automatisch weniger.

  • Behati Prinsloo und Lily Aldridge

    Foto: Instagram/ behatiprinsloo

    Ob die Models Behati Prinsloo (26) und Lily Aldridge (30) wohl auch beim Essen laut schmatzen? Schlank sind die jedenfalls

Der Crunch-Effekt
Laut den Forschern hilft es bereits, während des Essens die Umgebungsgeräusche so zu reduzieren, dass man das eigene Schmatzen und Kauen auch hört. Je besser diese Geräusche akustisch wahrgenommen werden, desto weniger isst man – folgern die Wissenschaftler in der aktuellen März-Ausgabe des Fachjournals „Food Quality and Preference“. Diesen Effekt nennen sie den „Crunch-Effekt“.

Abnehmen dank bewusstem Essen
Für die Studie ließen die Forscher Probanden Brezeln essen. Eine Hälfte der Teilnehmer bekam über Kopfhörer laute Musik und andere Geräusche eingespielt. Die andere Hälfte hörte den gleichen Sound, allerdings so leise, dass sie ihre eigenen Kaugeräusche und das Knacken der Brezeln noch gut hören konnten. Das Ergebnis: Diejenigen, die sich beim Essen selbst zugehört hatten, aßen insgesamt weniger als jene, die akustisch abgelenkt waren. Im Schnitt verzehrte die Schmatz-Gruppe 2,75 Brezeln, die andere Gruppe aber vier Brezeln.

Auch wenn diese Zahlen auf den ersten Blick nicht dramatisch erscheinen, so würden sich diese im Laufe der Zeit summieren, so das Fazit der Forscher. Die Wissenschaftler raten daher auch, nicht vor dem Fernseher oder Computer zu essen und sich lieber ganz bewusst der Nahrungsaufnahme zu widmen – nicht zuletzt der Figur zuliebe.

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