Stylebook-Logo Fashion Week Paris stylebook

Foto: getty images

Fashion Week Paris
von Josefine Dose
Auf diese Highlights freuen wir uns!

Bienvenue à Paris! Die Stadt der Liebe (zur Mode) lädt als letzte und wohl bedeutendste Metropole zur Fashion Week. Vom 25. September bis 3. Oktober finden die Prêt-à-porter-Schauen in Frankreichs Hauptstadt statt und hier präsentieren sich alle Luxuslabels, von denen die Mode-Interessierten dieser Welt träumen.

Paris ist noch immer die wichtigste der vier großen Modestädte. Die eigentliche Fashion Week gibt es in Frankreich tatsächlich aber erst seit 1973, Modenschauen in großen Kaufhäusern und Modegeschäften allerdings bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Natürlich kennt jeder Coco Chanel und Christian Dior, aber Paris hat sehr viel mehr große Namen zu bieten. Die wichtigsten hat STYLEBOOK hier zusammengefasst:

Anzeige

Coco Chanel hat uns so viele schöne Mode-Erfindungen beschert: Das kleine Schwarze, das Tweed-Kostüm und die gesteppte Ledertasche 2.55. Das Label mit dem Doppel-C Logo ist der Inbegriff von Luxus und Eleganz. Valentino kommt eigentlich aus Italien, zeigt aber trotzdem in Paris. Perlenstickereien, Spitze und edle Materialien – dafür steht das Luxus-Label. Givenchy's berühmtes schwarzes Etuikleid trug Audrey Hepburn im Filmklassiker „Breakfast at Tiffany's“. Seitdem wandelte sich die Marke immer mal wieder, von farbenfroh über schlicht zu damenhaft.

Louis Vuitton hat 1854 als einfacher Kofferhersteller begonnen, heute zählen Stars wie Madonna oder Katie Holmes zu den größten Fans. Auf Christian Dior geht der „New Look“ zurück: Feminine Formen und weite Flatter-Röcke. Rockige Eleganz ist bezeichnend für Balmain. Das war aber nicht immer so – früher war das Label vor allem für traumhafte Roben an Sophia Loren oder Brigitte Bardot bekannt. Elie Saab hatte seinen großen Durchbruch, als Halle Berry ihren Oscar in einer seiner Roben entgegen nahm. Charakeristisch für den libanesischen Designer sind Stickereien auf zarten Materialien.

Die Sattler-Marke Hermès ist schon uralt (Gründung 1837) und trotzdem noch so beliebt. Besonders natürlich für Handtaschen, die Kelly-Bag und die Birkin sind die Must-Haves der Promis. Die Mode von Chloé ist zeitlos und einen Tick romantisch. In der letzten Kollektion gab es zum Beispiel graue Schlangenprints und klassisch feminine Schnitte. Das Label von Jean Paul Gaultier zeigte seine erste Runway-Show 1976. Seine Kollektionen sind immer etwas verrucht und extravagant, aber stets tragbar. Nach dem Tod von Cristobal Balanciaga 1972 blieb der Erfolg gänzlich aus und kam mit Nicolas Ghesquière's Inspirationen aus den 80er Jahren zurück in den Fashion-Olymp.

Die bunte Strickmode von Sonia Rykiel ist unverwechselbar und macht sofort gute Laune. Das Label mit dem charakeristischen Parisienne-Chic gibt es seit 1962. Luxus pur gibt es jede Saison bei Lanvin zu bestaunen. Opulente Cocktailkleider und glanzvolle Couture-Roben sind die Essenz des französischen Exklusiv-Labels. Celine definiert sich über Mode für die moderne, arbeitende Frau: Bequem, sportiv und dennoch weiblich elegant. Kenzo hat im vergangenen Jahr dank des neuen Design-Teams ein riesiges Comeback gefeiert. Jetzt steht die zweite Show von Humberto Leon und Carol Lim an. Die Modenschau wird mit Spannung erwartet und zählt in diesem Jahr zu den Highlights in Paris.

Sind Sie bei Facebook?
Werden Sie Fan von STYLEBOOK.de!

Kommentare