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Auftakt der Mailänder Fashion Week
von Stephanie Beckmann
Dieser Startschuss knallte richtig

Das italienische Vorzeige-Label Gucci eröffnete am Mittwoch lautmalerisch die Fashion Week – zumindest war es die erste richtig große Show in Mailand. Zum wummernden Electro-Beat gab es leuchtende Farben, reduzierte Muster und die Anmut von Romy Schneider in den 70er-Jahren auf dem Laufsteg.

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    Foto: getty images

    Die Mailänder Modewoche startet mit einer der wichtigsten Schauen: Gucci präsentierte die Entwürfe für Frühjahr/Sommer 2012

Durch die weißen Lederbänke vibrierte der Bass, alle warteten aufgekratzt auf die erste große Show, die Gucci-Show. Sie wurde eröffnet in leuchtendem Pink: fließende Gewänder, beinahe ohne Schnick-Schnack, teilweise hochgeschlossen oder mit schmalen aber tiefen Ausschnitten dominierten. Einzig die großzügigen Volants an Halsausschnitten, Ärmeln und Dekolleté versprühten eine angenehme Opulenz.


Die wunderschönen Entwürfe wirkten wie auf das Essentiellste reduziert. Nach Pink kamen ähnliche Kreationen in Kobaltblau, Senfgelb, Türkisgrün und schließlich Weiß und Schwarz dazu.

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Unter die schlichte Eleganz, die an Romy Schneider in bodenlangen Roben aus den 70er-Jahren oder hippiesken Ibiza-Schick erinnerten, mixten sich dann aber doch ein paar Dolce-Vita-Looks: Kleider und Tuniken mit blassem Korallen-Print wurden mit silbrigem Schmuck unterstützt. Und, geht es nach Gucci, erwartet uns auch im nächsten Jahr der Python-Print wieder.

Schließlich lugte die Designerin Frida Giannini scheu um die Ecke, bevor der Applaus abebbte.

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