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Männermode-Trend aus Paris: Nächstes Jahr wird Stoff gespart

Foto: Getty Images

Trend bei der Pariser Männermode
Nächsten Sommer wird am Stoff gespart

Abgeschnittene Hosenbeine oder gleich ganz ohne Unterteil – was ist da los? Keine Sorge! Das ist nur die neue Männermode...

  • Rick Owens

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    Foto: Getty Images

    Schulterfrei bei Rick Owens

    Bekannt ist der Designer für seine düsteren Entwürfe. Die babyblaue Schärpe ist für seine Verhältnisse knallbunt – so kommt die nackte Schulter schöner zur Geltung!

Wer zeigte es?
Das Designteam von Maison Martin Margiela schickte Models mit halben, abgeschnitten oder gleich ganz ohne Hosen über den Laufsteg. Zeigte außerdem hautfarbene, hauchzarte, bestickte Tops, die wie Körperbemalung aussahen. Der deutsche Damir Doma setzte die Schere an und schnitt wohl platzierte Cut-outs in Hemden und Jacken. Rick Owens bemühte sich erst gar nicht, klassische Kleidungsstücke zu kreiren und beschränkte sich auf lose arrangierte Stoffteile, die die Körper seiner Modelle umspielten. Sein Look für den Mann im Sommer 2015: dekonstruierter Toga-Style mit nacktem Oberkörper und kurze Höschen für viel Beinfreiheit.

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Warum das Ganze?
Nein, es ist kein Sparzwang der Designer. Vielmehr ein Ausdruck für die neue Körperlichkeit in der Männermode, bei der schöne, durchtrainierte Bodys durch die Mode zelebriert und mit ihr inszeniert werden. Bei Margiela wurden die fehlenden Stöffchen mit einem dekonstruktivistischem Ansatz erklärt.

Kann Mann das tragen? Klar! Er muss nur mutig genug sein und den entsprechend gestählten Körper haben.

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