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Fashion Week in Berlin: Lala Berlin zeigt viel Rosarot.

Lala-Berlin-Show
Ein Mädchentraum in Rosa & Rot

Leyla Piedayesch ist wieder im Zelt der Berliner Fashion Week. Im letzten Sommer hatte die Designerin von Lala Berlin ausgesetzt und nur eine kleine Offside-Präsentation. Am Mittwochabend meldete sie sich mit einer Show zurück, die Begeisterungsrufe auslöste und Lust auf Zuckerwatte macht. STYLEBOOK hat die Designerin vor der Show getroffen.

„Rockig, feminin, wie immer. Eklektisch. Ein Mix aus Protestkultur und orientalischer Tradition“, so beschreibt die Designerin des Labels Lala Berlin Leyla Piedayesch gegenüber STYLEBOOK die Kollektion. Und fügt hinzu: „Als wäre Patti Smith im Orient gewesen und dann zu den Sternen gereist.“

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Wie man sich das vorstellen darf? Eben typisch Lala. Stoffe wie Crêpe de Chine, Kaschmir, Mohair und Angora umspielen die Körpersilhouette, ohne einzuengen. Blusen, lange Strickmäntel, Blousons, bequeme Hosen und Overalls bestimmen die Kollektion.

Die Farben: „Rotnuancen, die von Hellrosa – inspiriert von diesem kleinen Krötchen da (deutet auf Tochter Lou Parisa April Star) – bis zu Dunkelrot reichen. ... Und gebrochen haben wir es dieses Jahr zum ersten Mal mit Creme, sonst immer gerne mit Schwarz.“

Und Lala Berlin wäre nicht Lala Berlin, wenn die Muster fehlten. So trafen Ethno-Prints auf Streifen und den typischen Kafia-Print des Labels. Es gab Camouflage zu sehen, in Dunkelrot, verschieden strukturiert, Milchstraßen-Drucke und natürlich viel Strick. Der Key-Piece-Pulli – wieder inspiriert von der kleinen Tochter – sieht aus wie Zuckerwatte, wie kleine Wolken und ist aus rosafarbener oder weißer Angorawolle. Den hat sich Leyla übrigens schon reserviert „Beige steht mir nämlich gut – und Rosa eigentlich auch“.

Leylas Mini-Me Lou diente letztlich nicht nur als Inspirationsquelle für die Kollektion, sondern auch als süßer Hingucker auf  dem Catwalk. Denn nachdem die professionellen Mannequins den Laufsteg verlassen hatten, wagte sie noch eine Runde im Alleingang. Das Publikum inklusive Heike Makatsch und Christiane Paul, war entzückt...

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