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Anna Piaggi

Foto: Getty Images

Lagerfeld-Muse Anna Piaggi
Paradiesvogel der Mode mit 81 Jahren gestorben

Anna Piaggi zählte zu den größten Mode-Journalisten aller Zeiten. Ihr Markenzeichen: schrille Hüte von Prudence Millinery und üppiges Rouge auf den Wangen. Jetzt starb die Mode-Exzentrikerin 81-jährig in Mailand.

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    Foto: Getty Images

    Anna Piaggi bei der Missoni-Show in Mailand vergangenen Sommer


Ihre schrillen Auftritte waren Inspiration für Designer, Stylisten und Kollegen. Es heißt, Anna Piaggi habe nie ein Outfit zweimal getragen. Ihre Looks zauberten stets Varieté-Stimmung in die Front Row der Designerschauen von New York, Paris und Mailand.

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Seit den 1960er-Jahren war Mode für Piaggi ein wichtiger Teil ihres Lebens. Nachdem sie als Übersetzerin bei einem Verlag angefangen hatte, arbeitete „la Piaggi” später unter anderem für die italienische „Vogue” und hat mir ihren Artikeln und Stilseiten wesentlich zum Renommee der Stilbibel beigetragen.

Mit ihrem Blick auf die Modewelt beeinflusste Piaggi namhafte Designer, darunter Stefano Dolce und Domenico Gabbana, den Schuhdesigner Manolo Blahnik und die – ebenfalls exzentrische – Vivienne Westwood. Mit Karl Lagerfeld verband sie eine enge Freundschaft. Der Modezar erkor sie in den 80er-Jahren zu seiner Muse und hielt ihre einfallsreichen Looks in einem „Skizzenbuch“ fest.

Am Dienstag (7. August) ist die italienische Mode-Journalistin und Lagerfeld-Muse Anna Piaggi im Alter von 81 Jahren in Mailand gestorben.

In einem Nachruf auf der „Vogue“-Webseite wird Piaggi als „eine Ikone, eine Muse, eine Inspiration, ein Mythos“ gewürdigt.

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