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Feminine Formen und transparenter Chiffon
Kaviar Gauche inspiriert sich selbst

Den krönenden Abschluss des ersten Fashion-Week-Tages lieferten Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl mit der Show für ihr Label Kaviar Gauche. Neben ihren typischen Chiffonroben und Rüschen-Röcken, gab es Golddetails, jede Menge Leder und sonnengelbe Akzente fürs Gemüt.

Die Minuten vor der Präsentation einer neuen Kollektion sind trubelig. Letzte Änderungen werden gemacht, die Catwalkprobe abgewickelt und Models gebrieft. Nicht gerade ideale Voraussetzungen, um mit dem Designer zu sprechen. Trotz Nervosität und Backstage-Gewusel, nahm sich ein Teil des Duos hinter Kaviar Gauche ein bisschen Zeit für uns.

Als Inspiration für ihre Frühjahr/Sommer 2013 Kollektion, so erzählte die Designerin Alexandra Fischer-Roehler, diente Kaviar Gauche selbst. Eine Überlegung, die nicht selbstverliebt, sondern intelligent ist, schließlich fahren sie seit ihrer Gründung 2004 einen guten Kurs. Sie sind beliebt, nicht nur bei ihren Käuferinnen, sondern auch bei der Deutschen Prominenz. Wie immer saßen Heike Makatsch, Shermine Sharivar und Franziska Knuppe in ihrer Front Row.


Und als Fans müssten sie zufrieden gewesen sein. Nachdem Model Katrin Thormann zum Flüstern einer Frauenstimme in einem Lichtkegel ausharrte bis endlich Bass und Musik einsetzten und sie loslegen konnte, schritt eine ganze Armada flattriger Chiffonkleider über den Catwalk – modifiziert mit Leder-Akzenten an der Hüfte, Gürteln in Python-Optik und intensiver, aber opaker Farbigkeit.

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Neu im Sortiment: Schößchen mit Stand, Leder in konstruierte, steife Falten gelegt, Netzstoffe und kleine Cut-Outs, die auf eine spannend futuristische Weise viel Haut durchblitzen ließen. Apropos Haut, die sah man vorrangig an Rücken und Armen der Models. Die Designerinnen verzichteten auf tiefe Dekolletés und setzten auf subtil-weiblichen Sexappeal, sprich: auf Neckholder, feminine Formen und leichte Transparenz.

Die Farben: Schwarz, Weiß, Khaki, intensives Neon-, Zitronen- und Senfgelb bis hin zu Grüntönen. Nichts Verrücktes, aber ein guter Rahmen für die aufwändigen Schnitte.

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