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Kanye West zeigt sein Mode-Debüt in Paris
Gangster-Trash oder High-Fashion?

High Fashion! Der Rapper zeigte die erste Kollektion seines Labels „Rapper Dw by Kanye West“ in Paris – und wies alle Skeptiker in ihre Schranken. Die Kollektion ist super gelungen: Stylish, feminin, modern.

Mode und Musik – eine schlaue Allianz. Immer mehr Musikkünstler nutzen ihren prominenten Namen, um eigene Klamottenlinien zu vermarkten: P. Diddy, Justin Timberlake, Gwen Stefani, Jennifer Lopez... Mode-Fan Kanye West (34) hat dieses Versäumnis jetzt nachgeholt und in Paris seine erste eigene Prêt-à-porter-Kollektion gezeigt – mit Bravour findet STYLEBOOK!

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Was gab es zu sehen? Im Grunde glamourösen Rock-Chic: Röcke, Jacken und Hosen aus Leder, enge Röhren in Colour-Blocking oder metallisch glänzend, Blousons aus glänzender Seide oder mit Kristallen bestickt sowie einige enge Kleider in Nude und Weiß mit raffinierten Ausschnitten. Nur die Fellwesten waren für eine Sommerkollektion vielleicht etwas zu dick aufgetragen. Zum Defilé spielte, wie nicht anders zu erwarten, ein Spitzensoundtrack mit Waka Flocka Flames „Hard in da Paint“ und „The Light“ des Hip-Hoppers Common.

Wie Kanye West dem Portal „Style.com“ verriet, war das Lampenfieber diesmal größer als vor jedem Konzert in ausverkaufter Arena. Dabei drückten ihm zahlreiche Freunde aus der Front Row die Daumen: Lindsay Lohan, Entertainer Jared Leto, Mary-Kate und Ashley Olsen, Anna Wintour von der US-„Vogue“ sowie zahlreiche Designerfreunde wie Azzedine Alaïa, Dean und Dan Caten, Olivier Theyskens, Jeremy Scott. Silvia Venturini Fendi aus dem berühmten italienischen Mode-Clan gratulierte Backstage. Sängerin Ciara verriet gegenüber MTV: „Es war stark und sexy, ich liebe es.“ 

Doch nicht alle zeigten sich begeistert. Blue Carreon vom „Forbes“-Magazin bezeichnete die Kollektion als „lauwarm“ und keineswegs vergleichbar mit der hohen Qualität von Victoria Beckhams Kollektionen. Die New York Times urteilte: „Mr. West hat nicht enttäuscht, ..., aber es war offensichtlich, dass die meisten Stücke an einem schlechten Schnitt litten.“ Versöhnlicher zeigte sich der renommierte Modekritiker Tim Blanks („Style.com“), der die Kollektion als eine „Baby-Version des Balmain-Stils“ bezeichnete, auf der man gut aufbauen könne.

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