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Jean Paul Gaultier auf der Fashion Week Paris
Modenschau mit Star-Faktor

Jean Paul Gaultier ist für seine Streifen-Looks bekannt – und dafür, dass er seine Modenschauen mit ungewöhnlichen „Show-Stoppern“ aufpeppt. Dieses Jahr schickte er eine Riege Pop-Ikonen auf den Laufsteg. Die 80ies sind wieder da!

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    Foto: dpa picture alliance

    Jean Paul Gaultier zeigte am Samstag seine Kreationen für den kommenden Sommer. Geht es nach ihm, sind wir im nächsten Jahr alle Popstars, zum Beispiel Michael Jackson. Mit schiefem Zylinder, kurzer Jacke und weißen Socken in den schwarzen Brogues sieht das Model aus, wie zu guten alten „Thriller“-Zeiten




Michael Jackson! Madonna! David Bowie! Boy George!

Die Lookalikes, die die Show von Jean Paul Gaultier in Paris aufmischten, wirkten täuschend echt und sorgten für das, was man im Mode-Jargon einen „Show-Stopper“ nennt: Wenn ein Entwurf so überraschend, schön, anders ist, dass die Zuschauer den Atem für ein paar Sekunden anhalten und die Zeit ganz kurz still steht.


JPG hatte gleich mehrere davon: eine Grace Jones im typischen maskulinen 80ies-Hosenanzug. Madonna im Netzhemd und Spitzen-Shorts. Jacko mit Hut, weißen Socken und Slippern. So viele, dass man die – echte – Mode dazwischen fast vergaß: Der französische Designer zeigte für den Sommer 2013 Cut-Out-Kleider, Blumige Kimono-Styles, beigefarbene Nadelstreifen-Anzüge, Jeans-Komplett-Looks.
 
Gaultier-Schauen sind für ihre ungewöhnlichen Zitate und Hommagen bekannt: In der Vergangenheit liefen bereits eine Riege Amy-Winehouse-Doubles oder Models, die auf berühmte Hollywood-Diven gestylt waren, über den Laufsteg.

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