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Hien Le auf der Berliner Fashion Week

Foto: Getty Images

Auftakt der Berliner Fashion Week Hien Le wird erwachsen

Den Auftakt zur Berliner Fashion Week machte in diesem Jahr der Berliner Hien Le. Der Designer mit den laotischen Wurzeln ist für seinen Minimalismus mit Leuchtkraft bereits international bekannt. Jetzt scheint Hien Le erwachsen geworden zu sein. Die Entwürfe wirken aufwendiger, Hien Le spielt mit Materialmixen, Farbverläufen und zeigte neben mädchenhaften Faltenröcken auch mondäne Schulterpartien und elegante Shiftkleider.

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    Foto: Getty Images

    Hien Le machte den Auftakt zur diesjährigen Fashion Week. Mit den Farbverläufen setzte der Berliner Designer einen bei ihm so noch nie gesehenen Akzent


 

Zu „Who is it“ von Michael Jackson enterten heute die ersten Models den noch jungfräulichen Laufsteg – das machte von der ersten Sekunde an Stimmung! Der Berliner Designer Hien Le durfte in diesem Jahr die Eröffnungsshow präsentieren und überraschte mit einer völlig neuen Farbgebung: transparente Blusen und Kleider für die Damen sowie Hemden für die Herren zeigten einen mystischen Farbverlauf aus dunklem Lila über Petrol bis zu goldenem Currygelb. Die Silhouetten: sehr schmal und harmonisch, wie wir es von Le gewohnt sind. 

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Die Damen präsentierten auf 12-cm-Blockabsätzen fließende Shiftkleider, die Haare sleek zurückgegelt – sehr ladylike! Die Herren trugen schmale Hemden, wollene Blousons und Kurzpullis zu Chinos. Neben der farbigen Seide spielte eindeutig ein wolliges Weiß die Hauptrolle. Breite Bündchen und lässige Schulterpartien simulierten grafische Anmut und Gemütlichkeit gleichermaßen.

Mit Details wie zarten, goldenen Reif-Gürteln, minimalistisch eckigen Shoppern und den typischen schmalen Kent-Kragen an den zugeknöpften und hochgeschlossenen Hemdblusen huldigte Hien Le den sportlichen 90er-Jahren und verlieh seiner Kollektion eine Extraportion Coolness.

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