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Hanneli Mustarparta sucht Berliner Designer

STYLEBOOK triftt Hanneli Mustaparta
Von der Bloggerin zur Stil-Ikone

Star-Bloggerin Hanneli Mustaparta (30) saß während der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin vergangene Woche in der Jury des „P&C Designer for Tomorrow“-Awards. STYLEBOOK ergriff die Gelegenheit beim Schopfe und traf die stylische Mode-Ikone zum Interview. Ein Gespräch über ihr Stil-Konzept – und warum die Farbe Weiß für sie schon immer das neue Schwarz ist.

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    Foto: dpa Picture-Alliance

    Zur Fashion-Show von „Designer for Tomorrow“ am vergangenen Mittwoch trug Hanneli Mustaparta ein Spitzen-Kleid von Stella McCartney in Weiß – übrigens ihre Lieblings-Farbe, sie trägt sie wie andere Leute Schwarz

Hanneli Mustaparta ist die Anführerin einer neuen Generation von Mode-Ikonen. Sie schreibt zwar einen Blog und arbeitet als Model und Stylistin, aber eigentlich ist sie für einen ganz eigenen Kleidungs-Stil bekannt. Wenn sich die Fashionista auf den internationalen Fashion Weeks von New York bis Mailand tummelt, hetzen ihr die Street-Style-Fotografen hinterher wie Paparazzi einem Hollywood-Star. Und warum? Weil sie ihre Looks lieben. Auch STYLEBOOK ist Fan – und traf Hanneli in Berlin.

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STYLEBOOK: Welchen Berliner Designer mögen und tragen Sie?
Hanneli Mustaparta: Ehrlich gesagt kenne ich keine, was ich sehr schade finde, da Berlin so eine interessante Mode-Stadt ist. Also, bitte liebe Jung-Designer: Schickt mir Informationen zu eurer Arbeit! Ich bin gespannt, was ihr zu bieten habt. 

Was musste das Nachwuchs-Talent des „P&C Designer for Tomorrow “-Awards bieten, um Sie zu überzeugen?
Ich habe jemanden gesucht, der eine außergewöhnliche Vision hat und eine starke Stimme. Und natürlich ist es eine wichtige Aufgabe der Designer, zu überraschen. Das ganze Paket muss stimmen, es geht um eine komplette Kollektion und nicht nur um ein Stück. Wenn ein Designer das hinkriegt, hat er mich überzeugt. Es ist ein bisschen wie bei Britney Spears. Ihre Stimme ist vielleicht nicht die Größte, aber als Gesamt-Kunstwerk funktioniert sie.

Und warum funktioniert das Stil-Konzept Hanneli Mustaparta?
Weil ich mich weder nach Trends, noch nach irgendwelchen Fashion-Regeln richte. Oder doch, meine oberste Regel ist, sie alle zu brechen. Lange Zeit hieß es, dass bauchfreie Tops die größte Mode-Sünder der 90er sind, ich trage sie jetzt wieder. Genauso, wie lässige Oversized-Pullis zu eleganten Röcken zu tragen oder Pink mit Rot zu mixen: Ich liebe diese Stil-Brüche.

Was haben Sie zuletzt gekauft?
Ehrlich gesagt die Bomberjacke, die ich jetzt trage. Sie ist aus der aktuellen Männer-Kollektion von Givenchy, die habe ich gestern auf dem Kurfürstendamm geshoppt. Und das Jeans-Kleid, das ich jetzt trage. Es ist von Stella McCartney und hat genau dieses helle 70er-Denim, wonach ich immer gesucht habe.

Womit beginnen Sie Ihr Styling am Morgen?
Meisten überlege ich mir, was ich vor habe. Wenn ich viel im Auto sitze und auf den roten Teppich muss, ziehe ich natürlich hohe Schuhe an. Wenn ich viel rumlaufe, dann eher flache oder bequemere Schuhe. Und dann stimme ich mein Outfit eben auf die Schuhe ab.

Was ist das wichtigste Accessoire für Sie?
Oh, da bin ich ja eher reduziert, aber Taschen sind mir wichtig. Zur Zeit fahre ich total auf kleine Umhängetaschen ab wie meine Mini-Bag von Louis Vuitton in Schlammgrün.

Haben Sie ein bestimmtes Fashion-Piece im Schrank, das Sie immer tragen?
Ich habe ganz viel weiße Sachen im Schrank. Ich trage diese Farbe, wie andere Leute Schwarz.

Haben Sie in letzter Zeit irgendeinen neuen Designer entdeckt, den wir uns merken sollten?
Die Schmuck-Designerin Gabriel Frantzen, sie kommt übrigens aus München. Ich habe diese Brosche von ihr, die aussieht wie eine Libelle. Toll, so ein Stück macht meine eher schlichten Looks sofort besonders.

Hannelis coole Looks – in der Bildergalerie!



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