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Frisuren-Trends vom Laufsteg
von Julia Wagner
Back to School

Die Frisuren auf den Catwalks der New York Fashion Week kamen uns irgendwie bekannt vor. Warum? Weil wir sie selbst schon mal getragen haben – und zwar in der Schulzeit. Stramm geflochtene Zöpfe und eine brave Anmutung lassen grüßen.

  • Rebecca Minkoff

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    Foto: Getty Imagea

    Haarkranz

    Bei Rebecca Minkoff trugen die Models Haarkranz. Genau wie früher darf der Look auch heute gerne etwas wilder aussehen. Sprich: So, als wäre man einmal über den Schulhof getobt. Aus der an sich stramm geflochtenen Frisur hängen einzelne Strähnchen locker heraus

Als wir noch Kinder waren, hat uns morgens Mama die Haare frisiert. In der Grundschule war das der Haarkranz, mit dem einige von uns auf alten Klassenfotos posieren, irgendwann in den 80er-Jahren... Designerin Rebecca Minkoff hat diesen Style jetzt zurück auf ihren Laufsteg geholt.

Später trugen wir dann einen französischen Zopf, streng eingeflochten. Schon damals ideal, wenn Sport auf dem Stundenplan stand. Bei Diesel Black Gold trafen wir diese Frisur wieder – auch wieder zu sportlichen Outfits getragen. Achtung, neu: Jetzt wird tatsächlich schon am Haaransatz geflochten, dicht am Scheitel. So bekommt der Look eine gewisse Punk-Note.

Zu unserer Grunge-Zeit in den 90er-Jahren entdeckten wir dann die elastischen Haarbänder für uns, die wir zu Schulzeiten zu Pferdeschwänzen oder offenen Haar trugen. Keine Strähne fiel uns damals bei den schriftlichen Prüfungen ins Gesicht. Ein praktisches Styling, das Vera Wang für die Fashion Week in New York auf edel tunte. Der Zopf – tief im Nacken sitzend – darf dabei heute lässig eingeschlungen werden. Damit hat es die Frisur, die wir bisher höchstens im Fitnesscenter getragen haben, auf den Catwalk geschafft.

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