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Fitness-Trend Anti-Gravity-Yoga
von Julia Wagner
Wie Sie jetzt beim Fliegen fit werden

Wenn Stars wie Kourtney Kardashian (36) oder Gwyneth Paltrow (43) immer öfter über dem Boden schweben, dann liegt das an ihrem neuen Lieblingssport Anti-Gravity-Yoga. Was das genau ist und wie gut das „fliegende“ Yoga fit macht, verraten wir hier.

Auf Seilen durch die Luft schwingen, wie im Cirque du Soleil? Warum eigentlich nicht! Wer mehr Schwung in sein Training bringen möchte, ist gut beraten, mal Yoga im Schweben auszuprobieren.

  • Angela Lindvall

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    Foto: Instagram/angelalindvall

    Model Angela Lindvall (36) hält sich mit Anti-Gravity-Yoga fit und trainiert schon frühmorgens in…

Das sogenannte Anti-Gravity-Yoga (oder auch Aerial Yoga genannt) bescherte schon Stars wie Kourtney Kardashian,  Gwyneth Paltrow, Pink (36), Rumer Willis (27) oder Vanessa Hudgens (26) einen Riesen-Spaß und obendrein einen durchtrainierten Körper. Wir haben bei Experte Jost Blomeyer, Anti-Gravity Trainer im Aspria in Berlin, nachgefragt.

Was genau ist Anti-Gravity-Yoga?
Anti-Gravity-Yoga (dt. Anti-Schwerkraft) ist Yoga in einem Tuch, das unter der Decke aufgehängt ist. Dabei werden viele bekannte Asanas in der Luft durchgeführt bzw. im Tuch schwebend. Oft werden auch einige artistische Übungen eingebaut, die ein bisschen an „Cirque du Soleil“ für Anfänger erinnern.

Wer hat es erfunden?
Ursprünglich wollte der Gründer der amerikanischen Akrobatik-Gruppe „AntiGravity“, Christopher Harrison, Anfang der 2000er-Jahre seinen Athleten nur eine Möglichkeit bieten, sich zwischen ihren Vorstellungen fit zu halten. Zu diesem Zweck hat er seine persönlichen Yoga-Erfahrungen mit dem Arbeitsgerät seiner Athleten, dem Akrobatiktuch, kombiniert. Das Resultat war allerdings ein komplett neues Workout.

Für wen ist Anti-Gravity-Yoga geeignet?
Für alle! Auch Yoga-Anfänger kommen bei dem Training locker mit. Allerdings braucht es etwas Kraft und Körperspannung, um alle Übungen gut umsetzen zu können. „Einzig für Personen mit der Augenkrankheit Glaukom und starkem Bluthochdruck ist diese Art des Trainings nicht geeignet“, so Trainer Jost Blomeyer.

Welche Körperteile trainiert dies Art von Yoga am besten?
Blomeyer: „Rumpf- und Bauchmuskulatur werden beim Anti-Gravity-Yoga am meisten beansprucht, aber je nach Art der Kursgestaltung lassen sich alle Muskeln intensiv trainieren.“

Ist Anti-Gravity-Yoga als alleiniges Training geeignet?
Ja, genauso wie normales Yoga. „Da die Ausdauer dabei allerdings nicht trainiert wird, ist etwa Joggen oder Rad fahren als Ergänzung sinnvoll“, so der Fitness-Experte.

Was kann ich tun, wenn mir beim Schaukeln schlecht wird?
Vielen Erwachsenen wird bereits auf der Schaukel auf dem Kinderspielplatz schlecht, das kann leider auch in der Anti-Gravity-Yoga Stunde passieren, vor allem wenn man kopfüber im Tuch schwingt. Die Tipps des Trainers: Nicht weiter schaukeln. Mit den Augen in die Ferne einen Punkt fixieren. Noch besser: Auf den Rücken legen und die Augen schließen, so dass visuelle Eindrücke wegfallen. Wenn es danach noch immer nicht besser ist, hilft schlafen, viel Ingwerwasser trinken oder Medikamente gegen Reisekrankheit einnehmen.

Wo kann ich Anti-Gravity-Yoga in Deutschland ausprobieren?

Berlin: Aspria

München: Free Floating Aerial Yoga

Hamburg: Flying Yogi

Köln: Yogaluft

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