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Fashion Week in Mailand
Das sind die wichtigsten Modemenschen

Der Modezirkus hat in Mailand Einzug gehalten! Die norditalienische Metropole steht für klassische Mode. Hinter der „Milano Moda Donna“ stehen traditionsreiche Namen und Familien. STYLEBOOK stellt die (alt)ehrwürdigen Köpfe der Mailänder Modewoche vor.

Franca Sozzani
Die Chefredakteurin der italienischen „Vogue“ begreift Mode als eine Form der Kunst und vergleicht den Designprozess im „Spiegel“-Interview mit dem Schreiben eines Buches. Kein Wunder, dass sie nebenbei auch noch Kuratorin verschiedener Ausstellungen und Buchautorin (u.a. „30 Years of Italian Vogue“) ist.

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Carla Sozzani
Derselbe Familienname, dieselbe Begeisterung für Mode! Die ältere Schwester der „Vogue“-Chefin besitzt den Mailänder Concept-Store 10 Corso Como. Hier gibt es alles, was das Modeherz begehrt: Die neuesten Laufsteg-Looks, Kunst, Bücher und sogar einen eigenen Outlet-Shop. Carla verkauft übrigens nur Gegenstände und Kleidungsstücke, die sie selbst ausgesucht hat. Ein Besuch bei ihr ist Pflicht, wenn man nach Mailand kommt.

Anna dello Russo
Anna dello Russo ist seit 2006 „Editor at large“ bei der japanischen „Vogue“, nachdem sie sechs Jahre lang Chefin der italienischen „L’Uomo Vogue“ war. Die 50-Jährige ist eine wahre Exzentrikerin in der Modewelt und dafür bekannt, kein Outfit zweimal zu tragen. Glamouröse Roben bei Tag und seltsame Melonenhüte bei Nacht sind keine Seltenheit. Deshalb braucht sie wohl auch zwei Wohnungen, von denen eine komplett als überdimensionaler Kleiderschrank herhält. Laut „vogue.co.uk“ besitzt dello Russo über 4.000 Paar Schuhe.

Giorgio Armani
Angefangen hat Armani seine Karriere als Schaufensterdekorateur und baute sich in den vergangenen 50 Jahren ein wahres Mode-Imperium auf. Mittlerweile ist das Unternehmen des 78-Jährigen laut „Forbes“ stattliche fünf Milliarden Dollar wert. Neben Herren- und Damenkonfektion führt Armani unter seinem Namen auch Parfüm, Unterwäsche, Möbel und vieles mehr. Sogar ein Sushi-Restaurant in Mailand („Armani NoBu“) nennt der Topdesigner sein Eigen.

Miuccia Prada
Prada ist eines der traditionsreichsten Modehäuser Italiens. Gründerenkelin Miuccia übernahm das Geschäft ihres Großvaters im Alter von gerade mal 28 Jahren und gründete 1993 ihr eigenes Label Miu Miu. Es ist etwas preisgünstiger und verspielter als Prada und trägt Miuccias Spitznamen aus Kindertagen. Ursprünglich wollte die 63-Jährige aber gar keine Designerin werden: Sie studierte erst Politikwissenschaften und erreichte danach einen Abschluss in Schauspiel und Pantomime.

Die Familie Missoni
Wer kennt sie nicht, die bunten folkloristischen Zickzack-Muster? Mit ihnen wurde Ottavio Missoni berühmt, als er 1953 zusammen mit seiner Frau eine kleine Strickwerkstatt eröffnete. Seine drei Kinder teilen sich heute die Aufgaben in dem privaten Familienunternehmen, Tochter Angela übernimmt dabei den Posten der Kreativchefin. Noch heute steht Missoni für Fröhlichkeit, malerische Designkunst und La Dolce Vita.

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