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Fashion Week im Big Apple
Die Hotspots von New York

In welchem Hotel steigt man in dieser Saison ab? Vor welchem Shop stehen die Fashionistas Schlange? In welchem Restaurant isst man, bevor man in diese Bar weiterzieht, von der die coolen Kids aus Brooklyn andauernd reden? Und welchen Sightseeing-Evergreen darf man einfach nicht auslassen? STYLEBOOK stellt die Hotspots in New York City vor – pünktlich zur Fashion Week.

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    Foto: Max Funk für STYLEBOOK.de

    (1) Brooklyn Bridge / (2) Bird / (3) OAK / (4) Wythe Hotel / (5) Century 21 / (6) Fat Radish / (7) Opening Ceremony / (8) New Museum / (9) Love, Adorned

DAS ZELT
(23) Das Lincoln Center for the Performing Arts im Westen von Manhattan ist das bedeutendste Kulturzentrum New Yorks. Dort sind zwölf Organisationen beheimatet, die ihr Dasein der Kunst widmen, zum Beispiel „The New York City Ballet“ oder „The Metropolitan Opera“. Auf dem Vorplatz steht das Fashion-Week-Zelt, in dem viele Designer ihre Kollektionen zeigen.


SHOPPING

(3) Bei OAK in Brooklyn geht es avantgardistisch zu. Der Shop ist eine der ersten Adressen in Brooklyn, die Stimmung ist dementsprechend cool-exklusiv: Wer rein will, muss erst mal klingeln. Dann kann man sich aber in Ruhe zwischen europäischen Marken wie Acne und der großen Accessoire-Auswahl umsehen. Einen Blick sind auch die günstigeren Hausmarken OKA und A.OK wert.

(2) Bird sorgt ebenfalls für Einkaufs-Ausflüge nach Brooklyn. Hier gibt es viele europäische Designer: A.P.C., Acne, Isabel Marant. Aber auch Geheimtipps, die man sonst nirgends bekommt, wie das Label Lem Lem des äthiopischen Models Liya Kebede.

(5)
Shoppen bis zum Umfallen: Designermarken wie Ralph Lauren oder Miu Miu gibt es bei Century 21 in Downtown günstiger. Um hier einzukaufen, braucht man Zeit – und Ellenbogen. Hier geht jeder auf Schnäppchenjagd!

(7) Opening Ceremony in Soho ist für seine Kreativität berühmt, dort hat man ein feines Händchen für Avantgarde-Kleidungsstücke und eigenwillige Designer. Erfolgreich ist auch die Hausmarke, entworfen von Mr. Leon and Ms. Lim, und die Linie von Schauspielerin Chloe Sevigny.

(9)
Der Shop Love, Adorned von Schmuckdesignerin Lori Leven – auf der wunderschönen Elizabeth Street in NoLita gelegen – bringt die Kreditkarte zum Glühen: Spielwaren, Accessoires, Möbel, Kunst und eine exorbitante Auswahl an Schmuck.

(13) Der Meatpacking District ist das Zentrum der Fashion’s Night Out von „Vogue“, die jedes Jahr am ersten Abend der Fashion Week stattfindet. Guides liegen in vielen Shops aus. Um etwas zu erleben, muss man aber eigentlich nichts weiter tun, als die Ninth Avenue entlangzulaufen: Über 40 Geschäfte nehmen teil, außerdem zahlreiche Bars und Restaurants.

(16)
Das Kaufhaus nahe des Bryant Park ist berühmt: Bei Macy’s Herald Square findet man alles vom Ralph-Lauren-Polo-Shirt bis zur Tasche von Marc Jacobs. Unbedingt zur Fashion’s Night Out vorbeischauen, dann laufen viele Aktionen mit interessanten Gästen aus dem Fashion-Business. Beauty-Department nicht vergessen!

(21) Auch wenn man noch nie in New York gewesen ist – die Bekanntheit von Barney’s geht weit über die Stadtgrenze hinaus. Dort findet man Taschen, Schuhe und Bekleidung aller Luxuslabels von Prada bis YSL.


CLUBS/BARS
(10)
Die Pole-Dance-Stangen gehören längst der Vergangenheit an. Aber die schwarzen Glitzer-Wände und die großen Spiegel sind geblieben. Der Club Westway zwischen SoHo und West Village war einst ein Strip-Lokal, heute legen hier DJs einen Musikmix aus Elektro, Rock und Hip-Hop auf.

(11) Im obersten Stockwerk des hippen Standard Hotel befindet sich der „Boom Boom Room“, eine im 60er-Jahre-Stil eingerichtete Loftbar, die während der Modewoche Anlaufstelle für die Fashion-Meute von Carine Roitfeld bis Terry Richardson ist. Aus den riesigen Panorama-Fenstern hat man einen sensationellen Blick über den Hudson River und die City.

(26) In der Monkey Bar fühlt man sich ins glamouröse New York der 30er-Jahre zurückversetzt. Sie wurde sogar schon in Serien wie „Sex and the City“ und „Mad Men“ gewürdigt. Tipp: Die Austern sollen köstlich sein.

(28) American Legion Post 398 in Harlem ist ein Treffpunkt für Jazz-Liebhaber – und einer Bar fernab von Stress, coolen Leuten und Fashion-Talk. Auch mal schön! Die Drinks sind hier nicht sehr teuer und Eintritt muss man auch nicht zahlen. Dafür sind die Sitzplätze schnell weg, also lieber den Early Bird spielen.


HOTELS
(4)
In Brooklyn steht inmitten von Industriegebäuden das Wythe Hotel. Und gerade dieser Kontrast macht das Hotel am McCarren Park zum neuen, ultraangesagten Übernachtungsort der Stadt. Auf der Dachterrasse gibt es zur Panoramaaussicht Drinks und Partys. Ein perfekter Zufluchtsort, um der New Yorker Hektik zu entkommen.

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(14) Im Ace Hotel in Manhattan steckt der Teufel im Detail: Jedes Zimmer ist individuell und besonders eingerichtet. Das Ace liegt zentral und ist damit die ideale Basis für City-Trips.

(17) Im Hôtel Americano in Chelsea kommen minimalistischer Stil und Komfort zusammen. In unmittelbarer Nähe befinden sich außerdem einige der bedeutendsten Galerien der Stadt, wie die Galerie Poller oder die Galerie Richard. Ein toller Ort zum Übernachten für Kunstliebhaber.

(20) DAS Luxushotel New Yorks ist wohl das Plaza. Direkt am Central Park gelegen, strahlt es den Glamour vergangener Zeiten aus. Eine Übernachtung (ab ca. 650€) kann man sich vermutlich niemals leisten – aber schon allein ein Blick in die Lobby lohnt sich.

(22) Eine der günstigsten und trotzdem angenehmen Adressen im sonst sehr teuren New York ist das Hudson Hotel auf der West Side. Es liegt in unmittelbarer Nähe von Central Park, Columbus Circle und Lincoln Center (24), was es für Fashion-Week-Gäste interessant macht. Zimmer für das Vier-Sterne-Hotel gibt es schon für weniger als 70€, wenn man rechtzeitig bucht.


RESTAURANTS

(6)
Das Fat Radish in Chinatown kombiniert Meeresfrüchte mit gesundem Gemüse der Saison. Gekocht wird nach der Philosophie: einfach, gesund und lecker. Ein Traum für Vegetarier sind die Gemüse-Platten. Chinatown und die Lower East Side sind gerade wieder im Kommen – nach Brooklyn der alte neue Hipster-Hotspot.

(24) Wir kennen das Boathouse im Central Park schon aus unserer Lieblingsserie „Sex and the City“. Hier gibt es neben einem traumhaften Ausblick auf den See leckere traditionell-amerikanische Küche und einige Fischgerichte. Die haben allerdings auch ihren Preis: Ein Abendgericht kostet um die 23 Euro.

(27) Ein Skandinavier mitten in Harlem! Im Red Rooster trifft schwedische auf äthiopische Küche, zubereitet von Starkoch Markus Samuelson. Im Rooster essen New Yorks Hipster, aber auch Bill Clinton und Barack Obama haben hier schon diniert. Zum Restaurant gehört ein Basement-Club, in dem täglich Live-Musik gespielt wird, meist Blues oder Afro-Beats.



SIGHTSEEING / KULTUR
(1)
Von der Brooklyn Bridge hat man den Ausblick auf den East River, Manhattan mit seiner Skyline und Brooklyn. Das historische Bauwerk ist über 500 Meter lang und damit eine der längsten Hängebrücken weltweit. Am Fuße der Brücke – auf der Brookyln-Seite in Dumbo  – gibt es übrigens das beste Eis der Stadt, in der Brooklyn Ice Cream Factory.

(8)
Junge Kunst in einem Turm aus Bauklötzen: Das ist das New Museum. Neben Ausstellungen zeitgenössischer Kunst finden dort auch Lesungen und Live-Performances statt. Rund herum mausert sich die Bowery – die Straße, auf der das Museum liegt – zur It-Meile.

(12) Lust auf Grün? Dann ziehen gestresste New Yorker in den High Line Park. Die ehemalige Hochbahntrasse im Westen von Manhattan wurde 2006 zu einer grünen Oase umgebaut. Inzwischen ist aus dem Park auf Stelzen ein weltbekanntes Ausflugsziel und eine New Yorker Ikone geworden – mit phänomenalem Blick auf das Chrysler Building und das Empire State Building.

(15) Das Empire State Building ist DAS Wahrzeichen New Yorks und die Aussicht von der Aussichtsplattform legendär. Leider muss man dafür ziemlich lange anstehen. Alternative für alle Ungeduldigen: Die Aussichtsplattform des Rockefeller Center in Midtown. Von dort aus hat man einen (fast) genauso guten Blick auf die Stadt.

(19) Der Theater District sprudelt über – hier befinden sich die Broadway-Bühnen und der weltbekannte Times Square. Oft die erste Anlaufstelle für Touristen, dementsprechend ist es hier zu jeder Tages- und Nachtzeit richtig voll.

(20) Das Museum of Modern Arts (MoMA) ist eines der wichtigsten Museen für moderne Kunst auf der ganzen Welt – dementsprechen groß ist der Andrang und lange die Warteschlangen. Vor allem Freitags, wenn der Eintritt ab 16 Uhr frei ist. Wer sich reingekämpft hat, kann sich gleich weiter kämpfen: durch die beeindruckende Sammlung von Monet bis Warhol.

(25) Das Metropolitan Museum of Art wurde 1870 gegründet und liegt an der östlichen Seite des Central Parks. Hier gibt es etwas für jeden Geschmack: Asiatische Kunst, Europäische Malerei und Fotografien... Außerdem steigt hier jedes Jahr die wichtige Mode-Gala von Anna Wintour. Die New Yorker sagen übrigens „Met“. Nicht weit entfernt liegt das Guggenheim-Museum, das man ebenfalls nicht auslassen sollte.

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