Stylebook Logo

Langsam essen, keine Light Produkte, keine Waage…
von Laura Pomer
7 Dinge, die wir von Schlanken lernen können

Kennen Sie diese Menschen, die alles essen können und sich nichts verbieten , aber niemals zunehmen? Grund dafür sind oft weniger die Gene als eine gesunde Einstellung zum Essen. Und die kann man lernen! STYLEBOOK verrät Ihnen, worauf Sie achten sollten.

  • Was wir von Schlanken lernen können

    Foto: Getty Images

    „Alles“ essen und trotzdem keine Figurprobleme: Das schaffen nicht nur gute Gene!

Haben Sie sich auch schon mal die Frage gestellt, warum die Kollegin neben Ihnen in der Kantine eine große Portion Pasta verdrückt, aber anscheinend kein Gramm zunimmt? Und warum Sie, die an einem Salatblatt knabbert, diejenige mit den Gewichtsproblemen ist? Liegt das etwa am „besseren“ Stoffwechsel? Nein, es liegt vor allem an Gewohnheiten. STYLEBOOK.de hat bei Ernährungs-Experte Sven David Müller nachgefragt, was Schlanke im Alltag anders machen.

1. Sie gönnen sich etwas

Wer sich ständig irgendwelche Nahrungsmittel verbietet, entwickelt Heißhungerattacken – und die schaden der Linie langfristig mehr als geregeltes Sündigen ab und zu. „Sie dürfen durchaus mal einen Cheeseburger oder etwas Süßes essen,“ erklärt Sven-David Müller. Beides gilt es, ausgiebig und in Ruhe zu genießen. „So haben Sie länger etwas davon.“

2. Sie steigen niemals auf die Waage

Mal im Ernst: Welchen Unterschied macht ein Kilo mehr oder weniger? Wer mit seinem Äußeren zufrieden ist, braucht sich nicht um schnöde Zahlen zu scheren. „Schlanke Menschen stellen sich nicht auf die Waage“, lautet auch die Einschätzung des Ernährungsexperte und Buchautors („Wir essen uns schlank“, Verlag Mainz). Er glaubt vielmehr, dass das Bewusstsein über das eigene Gewicht und damit verbundene Schwankungen vor allem eines verursacht: Frust! „Und der verleitet zum Frustfressen“, warnt Müller.

3. Sie essen langsam und bewusst

Wer nicht im Gehen oder Stehen schnell etwas in sich reinstopft, sondern sich hinsetzt und Zeit fürs Essen nimmt, spart Kalorien. Der Grund: Bis sich appetitanregende und –hemmende Botenstoffe im Körper reguliert haben und ein Sättigungsgefühl einsetzt, vergehen in der Regel zwanzig Minuten. Wer zu schnell schlingt, läuft Gefahr, diesen Moment zu verpassen und sich mehr zu genehmigen als nötig. Langsamen und bewussten Essern hingegen genügen oft kleinere Portionen.

4. Sie kaufen keine Light-Produkte

Der gleiche Geschmack, aber viel weniger Kalorien? Klingt zunächst wie ein gutes Geschäft. Beim Schlankbleiben helfen Low-Fat-Lebensmittel trotzdem kaum, warnt Diät-Berater Müller. „Der gierige Mensch denkt: fettreduzierte Leberwurst? Dann darf ich sie umso dicker aufs Brot streichen!“ Genauso verhält es sich natürlich mit anderen Halbfett-Produkten. Wer doppelt so viel davon isst, hat am Ende nichts gewonnen.

5. Sie denken nicht zu viel über Essen nach

Das Thema Nahrung ist in unserer Gesellschaft sehr präsent geworden. Es ist natürlich gut und wichtig, bewusst zu essen und einzukaufen. Aber viele Menschen denken dauernd darüber nach, was, wann und wie viel sie essen sollten. Das Problem: Wer das Essen ständig plant und darüber nachdenkt, verliert das Gefühl für seine tatsächlichen Bedürfnisse. Hören Sie einfach mal wieder auf die Signale Ihres Körpers, zum Beispiel wann Sie wirklich Hunger haben. Knurrt der Magen oder ist es nur Appetit?

6. Sie trinken keine Soft-Drinks

„Viele wundern sich über ihr Übergewicht, obwohl sie nach eigenen Angaben strikte Diät halten“, erklärt Müller. „Was sie dabei oft vergessen: Die zwei Liter Cola zwischendurch.“ Fruchtsäfte, alkoholische Getränke und Soft-Drinks stecken voller Zucker und schummeln uns eine Menge Kalorien unter. Wenn Sie schlank bleiben wollen, sollten Sie lieber viel Wasser trinken oder auch klaren Tee, insbesondere zu den Mahlzeiten. Alles andere würden die Zahl aufgenommener Kalorien zusätzlich in die Höhe treiben und verfälscht nicht zuletzt den Geschmack des Essens.

7. Sie snacken nicht

Eine richtiger Gang hat oft mehr Kalorien als eine Zwischenmahlzeit, weshalb viele Menschen mehrere kleine Snacks über den Tag verteilt essen. Doch Vorsicht: Wer sich auf dem Weg von Termin zu Termin ein Sandwich hier und eine Currywurst da zwischen die Zähne schiebt, verliert schnell den Überblick. Die vermeintlichen Snacks läppern sich, auch wenn man am Ende des Tages meint, nichts „Richtiges“ gegessen zu haben – und dann erst recht ein ordentliches Abendessen braucht. In diesem Fall sind drei ausgewogene Mahlzeiten pro Tag sinnvoller.

Anzeige

Kommentare