Schwangere Chrissy Teigen liebt Fastfood
von Laura Pomer
Was darf ich als werdende Mutter essen?

Bislang war die Ernährung von US-Model Chrissy Teigen (31) geprägt von Disziplin und Kalorienbewusstsein. Nun, im vierten Monat schwanger, nascht sie am liebsten Süßigkeiten und Fastfood. STYLEBOOK.de verrät, warum andere werdende Mütter ihrem Vorbild bloß nicht folgen sollten.

Ihrem perfekten Model-Body zuliebe hatte Chrissy Teigen lange einen strengen Speiseplan. Kohlenhydrate waren darauf tabu – was die Käse-Nacho-Liebhaberin erfinderisch machte. „Ich lecke die Käse-Gewürz-Schicht ab und packe die Nachos zurück in die Tüte“, verriet sie im Interview mit „Delish“, „so habe ich den Geschmack, ohne all die Kohlenhydrate!“

Derartige „Cheat-Meals“ gehören nun der Vergangenheit an. Seit sie schwanger ist, gibt die Frau von John Legend (36) sich jeglichen kulinarischen Bauchgefühlen hin – von klebrig-zuckrigem Süßkram bis hin zu fettestem Fastfood. Ihr Instagram-Account gleicht neuerdings einem Junk-Food-Katalog!

  • Chrissy Teigen

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    Foto: Instagram / chrissyteigen

    Ein Kuchen aus Kartoffelstampf, Bratensauce und frittiertem Hähnchen, Maisbrot und Käse-Makkaroni – seit sie schwanger ist, hat Model Chrissy Teigen kalorienreiche Gelüste...

Für Heißhungerattacken und süße Gelüste haben Schwangere immer dieselbe Erklärung: „die Hormone!“ Ihnen standzuhalten ist natürlich nicht immer leicht, wäre mitunter aber vernünftiger. Denn: Frauen, die in anderen Umständen über die Stränge schlagen, riskieren nicht bloß ihre schlanke Linie, sondern auch ihre Gesundheit – und die ihres Babys!

Unkontrolliertes Schlemmen ist gefährlich
Wenn Menschen sehr schnell viel zunehmen, erhöhen sie ihr Risiko, an Diabetes Typ II zu erkranken, egal ob schwanger oder nicht. Bei werdenden Müttern jedoch sehr häufig: Schwangerschaftsdiabetes. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form der Glucose-Toleranzstörung, die erst während der Schwangerschaft diagnostiziert wird, begünstigt durch Übergewicht. In ihrer Konsequenz legt auch das Kind auffällig viel an Gewicht zu, was als Warnsignal auf eine Reifestörung zu deuten ist und sogar zur Frühgeburt führen kann.

Genauso schlecht ist es allerdings, wenn Frauen in der Schwangerschaft zu dünn sind und sich mangelhaft ernähren. Auch darunter hätte vor allem das Kind zu leiden: Ihm würden notwendige Nährstoffe verwehrt, wodurch sich sein Stoffwechsel nur schlecht entwickeln könnte.

Das Baby nimmt sich, was es braucht
Was viele nicht wissen: Der Energiebedarf werdender Mütter steigt nur geringfügig an. Und auch das nicht vor dem vierten Schwangerschaftsmonat. Entsprechend irrt, wer meint, „für zwei essen“ zu müssen. Dem „Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft“ (BMEL) zufolge genügen bereits eine Scheibe Vollkornbrot mit Käse und eine Tomate täglich, um den neuen Mehrbedarf zu decken.

Nicht viel mehr essen, sondern besser!
Das Baby versorgt sich selbst über den Stoffwechsel der Mutter – und zwar am besten, wenn ihm aus ihrer Ernährung eine bunte Mischung der verschiedenen Nahrungsbausteinen zur Verfügung steht. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sind sehr nährstoffreich und deshalb besonders zu empfehlen, genauso wie eiweißreiche Kost und fettarme (Milch-)Produkte. Fett ist jedoch nicht grundsätzlich schlecht, im Gegenteil: „Gute“ Omega-3-Fettsäuren, enthalten in fettreichen Fischsorten wie Lachs, dürfen gerne zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen – allerdings nur im gegarten Zustand: Bei Sushi und insbesondere rohem Fleisch ist die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung zu groß.

Fleischeslust ist okay
Ganz auf Fleisch zu verzichten ist während der Schwangerschaft übrigens keine gute Idee: Das Baby benötigt bereits im frühen Entwicklungsstadium Eisen, außerdem stecken in Rind- und Schweinefleisch wertvolle B-Vitamin, Hähnchen überzeugt mit einem hohen Eiweißgehalt. Vegetarierinnen sollten daher umso mehr grünes Blattgemüse, Trockenobst und Hülsenfrüchte zu sich nehmen: Hier ist, wenn auch in geringerem Maße als in Fleisch, Eisen enthalten, das durch die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C besser vom Körper verwertet werden kann. Außerdem liefern sie, so wie übrigens auch Bohnen und verschiedene Pilze, etwas Eiweiß.

Das alles hat wohl auch Chrissy Teigen eingesehen. Ihr jüngster Post auf Instagram: eine fruchtige Mango-Zwiebel-Salsa mit frischen Kräutern, eine super-leichte, vitaminreiche Beilage zum Hähnchen. Weiter so!

About to mix up some mango salsa to top my honey-drizzled chipotle chicken! 😍 pump rules on the dvr worrrrrd!

Ein von chrissy teigen (@chrissyteigen) gepostetes Foto am

 


 

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