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5 Top-Trends von der Pariser Modewoche
Dschungel, Volumen, Transparenz...

Zwar klopft der Herbst gerade erst an die Tür, doch modisch dreht sich schon alles um den kommenden Sommer. Die letzte der großen Fashion Weeks ist soeben zu Ende gegangen und macht uns Lust auf warme Tage. STYLEBOOK stellt die wichtigsten Themen von den Laufstegen aus Paris vor. Et voilà:

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    Foto: getty images

    Top-Trends von den Pariser Laufstegen

    Der kommende Sommer verspricht uns Mode-Dschungel, Volumenröcke und Transparenz

Tropen-Fieber:
Der Look für den Sommer wird wild. Am deutlichsten zeigten das Dschungel-Thema die  Chefdesigner von Kenzo. Humberto Leon und Carol Lim ließen ihre Models über einen mit tropischem Gewächs gezierten Laufsteg gehen und druckten selbige Muster auf Hosenanzüge und Kleider. Paul & Joe interpretierte das Dschungel-Thema etwas dezenter und edler in Form von Pullovern mit Papageien-Prints zur silberfarbenen Hose und Akirs-Designer Albert Kriemler ließ sich vom Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx inspirieren. Er verwendete viele Grün-, und Erdtöne und zeigte ganz plakativ ein Top in Form und Farbe eines Blattes. Auch der Laufsteg war dem Thema angepasst: mit einer Art Mini-Dschungel.

Den Durchblick behalten:
Die Pariser Designer sind doch nicht ganz dicht – gemeint ist damit ihr Hang zur Transparenz. Das Thema wurde sinnlich umgesetzt, wie bei Valentino (die eleganten Entwürfe legten kein Stück Haut zu viel frei) oder super sexy wie bei Elie Saab (nur einzelne Stoffstreifen bedeckten das Nötigste). Gar nicht alltagstauglich und fast vulgär wirken die Entwürfe von Giambattista Valli, die das Höschen durchscheinen lassen.

Die kalte Schulter zeigen:
Viel Haut wird man im nächsten Sommer vor allem am Oberkörper sehen. Doch keine Bange, dieser Trend ist zwar sexy, aber kein bisschen obszön: Designer legen unsere Schultern frei. Gesehen bei Maison Martin Margiela. Das Label setzt auf minimalistische, bodenlange Kleider, bei denen die Schulterpartien durch verschiedene Ausschnitte betont werden. Bei Anne Valérie Hash funktioniert der Look durch abfallende Ärmel und Chanel setzt auf den klassischen Bandeau-Schnitt und sorgte damit für Eleganz.

Ganz schön aufgeblasen:

Einmal Volumen bitte! - nein nicht in den Haaren, sondern bei Röcken: Das Spiel mit der Silhouette ist sicherlich eine Reaktion auf die wachsenden japanischen Märkte – große weiten Formen sind dort extrem beliebt. Am schönsten umgesetzt haben das die deutschen Designer Jörg Ehrlich und Otto Drögsler von Odeeh. Ihre Kreationen bestechen durch edle Stoffe und couturige Schnitte, wirken aber nie überladen. Bei Chloé ist die A-Linie stets ein Thema und für den kommenden Sommer sind nicht nur Kleider, sondern auch Röcke aufgeblasen. Die extremste Form zeigte Alexander-McQueen-Designerin Sarah Burton mit ihren Reifröcken.

Smoking allowed:
Dass Männerkleidung an Frauen ziemlich sexy aussehen kann, beweist der Smoking-Trend: Lanvin zeigt Power-Schultern und sorgt durch knappe Shorts für einen Kontrast, Carven interpretiert den klassischen Edelanzug mit bunten Prints und Cut-Outs neu und Dior lässt die weiße Smoking-Jacke zu einem schwingenden Minikleid auslaufen. Styling-Tipp: Unter der Smoking-Jacke kein Top tragen. Das wirkt sinnlich, aber niemals anzüglich.

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