Meryl Streep bekommt den goldenen Ehrenbären

Bekommt Meryl Streep ihren dritten Oscar?
Die grande Dame Hollywoods

Keine Rolle scheint für sie zu anspruchsvoll. In jeden ihrer Charaktere fühlt sich Meryl Streep (62) ein und bringt sie glaubwürdig auf die Kinoleinwand. Für ihr Lebenswerk erhielt der Hollywoodstar am 14. Februar den „Goldenen Ehrenbären“ auf der Berlinale und jetzt könnte sie sogar ihren dritten Oscar gewinnen. Antonia Eser-Ruperti wirft einen Blick auf ihr Schaffen und Leben.

Ihr aktueller Film „Die Eiserne Lady“, in welchem sie Englands Premierministerin Margaret Thatcher spielt, hat zu kontroversen Reaktionen geführt – ihre schauspielerische Leistung wurde jedoch nie angezweifelt. Sie wurde für den Film mit dem „Golden Globe“ für die beste Schauspielerin ausgezeichnet und auch für einen Oscar in dieser Kategorie nominiert.
 
Weltweit ist sie als eine der besten Schauspielerinnen dieser Zeit anerkannt. Nie wurde ein Filmdarsteller so oft geehrt wie sie: 17 Oscar-Nominierungen erhielt Streep bis jetzt, zweimal konnte sie den begehrten Goldjungen bereits entgegennehmen – und nun womöglich ein drittes mal. Für die Golden Globes war sie sogar 26 Mal nominiert – und gewann acht Mal. Eine Rekordbilanz, die ihresgleichen sucht.
 
Seit ihrer ersten Kinofilmrolle im Jahr 1977 hat Meryl – die eigentlich Mary Louise heißt – in über 50 Filmen mitgewirkt. Am meisten bekannt sind vermutlich Filme wie „Kramer gegen Kramer“, „Jenseits von Afrika“, „Am wilden Fluß“, „The Hours“, „Mamma Mia“ und „Der Teufel trägt Prada“.

Seit 23 Jahren führt Meryl Streep mit dem Bildhauer Don Gummer eine komplett skandalfreie Ehe. Davor war sie mit dem Schauspieler John Cazale verlobt, der 1978 an Knochenkrebs starb. Streep ist Mutter von vier Kindern und hat ihren Abschluss in Yale gemacht. Sonst ist wenig über ihr Privatleben bekannt. Streep versucht ihre Familie aus dem öffentlichen Leben fernzuhalten. Sie wohnt in Connecticut – L.A hat sie als Wohnort schon vor 17 Jahren verlassen.
 
Ganz so modebesessen wie ihre Rolle der Miranda Priestly in „Der Teufel trägt Prada“ ist sie im wahren Leben nicht. Auf dem roten Teppich tritt sie trotzdem stets stilsicher, in langen, eleganten Roben auf und experimentiert mit verschiedenen Farben, Stoffen und Schnitten.

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Meryl Streep ist ein Star, der keine Eskapaden und Skandale nötig hat und der auch den Beautywahn nicht mitmacht, sie überzeugt durch ihr schauspielerisches Talent und ihre Fähigkeiten. Wir drücken die Daumen für die Oscar-Verleihung!

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