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Mal wieder ein Bad Hair Day?
von Julia Wagner
5 Gründe für Ihr Haar-Desaster

An manchen Tagen wollen unsere Haare einfach nicht so wie wir. Sie hängen platt runter oder stehen zu Berge – und lassen sich nicht in Form stylen. Ärgerlich, denn ein Bad Hair Day verdirbt nicht nur den Look, sondern auch die Laune... STYLEBOOK.de kennt die fünf häufigsten Gründe für Frisuren-Desaster – und was Sie dagegen tun können.

Es liegt weder an Ihrem Haarschnitt, noch an Ihrem Friseur oder Ihrem Horoskop – Bad Hair Days hat einfach jeder mal. Sogar Topmodels wie Toni Garrn (23) wachen manchmal morgens mit Strubbelmähne auf. STYLEBOOK.de fragte beim Experten nach, dem Berliner Friseur Michael Manthei. Er erklärt uns, warum es manchmal zu Haar-Desastern kommt und was am besten dagegen hilft.

  • Toni Garrn

    Foto: Instagram/ Tonigarrn

    Selbst Topmodel Toni Garrn sieht manchmal unfrisiert aus. „Go wash your hair“, schrieb sie auf Instagram zu diesem Post

Die 5 häufigsten Gründe für Bad Hair Days – und was dagegen hilft:

1. Ihre Periode
Wenn Haare platt liegen und schneller nachfetten, kann es an Ihren Tagen liegen. Der Grund: Im Verlauf des Zyklus kommt es zu Veränderungen im Stoffwechsel. „Manche Frauen neigen dazu, vor oder während ihrer Periode stärker zu schwitzen, teilweise produziert die Kopfhaut mehr Talg. Dadurch werden die Haare schneller fett und fallen zusammen“, so Manthei. Tipp: Trockenshampoo oder Styling-Puder für die Haare frischt schnell auf und sorgt für Volumen im Ansatz.

2. Das Wetter
Sehr feuchte oder sehr trockene Luft kann dazu führen, dass die Frisur nicht sitzt. In stark beheizten Räumen können sich Haare schneller elektrisch aufladen. Als Folge knistern sie nicht nur beim Kämmen, sie kleben auch platt an der Kopfhaut. Tipp: Hitzeschutz-Sprays mit Anti-Statik-Effekt verhindern genau das. Zwischendurch bändigen auch Stylingcremes fliegende Haare. Einfach einen Klecks in den Handflächen verreiben und damit über die Haare streichen. „Perfektes Wetter für die Haare ist hingegen Sonnenschein. So bleicht es leicht aus – und sieht auch nicht mehr so aschgrau vom Winter aus“, weiß Manthei.

3. Pflegeprodukte
Pflegerückstände im Haar können es stumpf und glanzlos aussehen lassen und es beschweren, so dass es strähnig aussieht. Bei Shampoo und Pflegespülungen ist weniger oft mehr. Lieber nur einen kleinen Klecks davon verwenden und das Shampoo oder die Haarkur dafür gründlich ausspülen oder auf die neuen Conditioner setzen, die VOR der Haarwäsche aufgetragen werden. Tipp: „Erst, wenn das nasse Haar beim Aneinanderreiben leicht quietscht, ist es von allen Shampooresten befreit“, so Manthei.

4. Schlafgewohnheiten

Stehen die Haare morgens zu Berge, sind zerzaust und kaum zu bändigen, haben Sie sich vor  dem Zubettgehen nicht ausreichend darum gekümmert. Nicht nur Ihre Haut braucht nachts Entspannung. Haare daher vor dem Schlafengehen bürsten, um Rückstände von Stylingprodukten zu entfernen. Tipp: „Lange Haare sollten Sie nachts unbedingt locker zusammenbinden“, so Michael Manthei. „Das Kissen reibt stark an Ihrem Haar, ungefähr so wie Filz. Das Ergebnis morgens sind sonst verfilzte Haare“.

5. Persönliches Befinden
Ob Sie Stress haben, sich nicht fit oder unwohl fühlen oder sich gerade eine Erkältung eingefangen haben, sieht man auch Ihren Haaren an. Sie sehen dann schnell stumpf aus. Friseur Manthei: „Nicht umsonst assoziiert man glänzende Haare mit einem gesunden Körper.“ Tipp: „Tun Sie an Bad Hair Daysgar nichts mit Ihren Haaren. Schlafen Sie sich aus, trinken Sie genug Wasser – und setzen Sie eine Mütze auf oder lenken Sie mit Accessoires wie Schleifen oder Spangen von Ihrem Desaster ab. Es gibt Tage, da will das Haar einfach nicht – und da kann man auch wenig tun“, so der Haar-Experte.

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