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Asia, Sanduhr-Shape, Bi-Tone-Looks
von Stephanie Beckmann
Die Top-Trends vom Laufsteg

So unterschiedlich die einzelnen Kollektionen, die auf der Mailänder Fashion Week gezeigt wurden auch sein mögen – ein paar Strömungen lassen sich immer festhalten, in der Schnittführung, den Farben, Mustern und manchmal liegt sogar ein ganz spezieller Trend in der Luft...

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    Foto: Getty Images

    Die Top-5-Trends der Mailänder Modewoche

    Spielkarten-Motive, Sanduhr-Shaping, grafische Muster, Bi-Tone-Colors und Asia-Looks

Trend Nr. 1: Asia
Unumgänglich im nächsten Sommer ist der Asia-Trend, wenn es nach den italienischen Designern geht. Etro, Prada und Emilio Pucci zeigten Kimono-artige Kleider mit fernöstlichen Prints, entweder in Wickel-Optik mit Gürtel oder mit satinierten Ösen und geflochtenen Knöpfen. Roberto Mussa reduziert den Trend auf ein Seidenkleid mit japanisch anmutendem Farbverlauf. Bei dem Label N° 21 sah man Kleider mit indischen Silber-Pailletten und Schmuck bestickt.
 
Trend Nr. 2: Grafische Muster
Während wir in diesem Jahr noch alle möglichen Muster miteinander kombiniert tragen, je wilder desto cooler, geht es im nächsten Jahr wieder etwas geordneter zu. Statt dem krassen Vintage-Tapeten-Mix bestimmten reduzierte, grafische Linien, buntkarierte, synchron getupfte oder gestreifte Entwürfe die Kollektionen, zum Beispiel von Marni, Missoni, Mila Schön und Sportmax. Und bitte im Komplettlook, also nicht miteinander mixen!





Trend Nr. 3: Bi-Tone-Looks
Die Zweifarbigkeit ist das neue Color Blocking. Sah man ohnehin ungewohnt viele unifarbene Looks auf der Mailänder Fashion Week, wird im nächsten Jahr wieder etwas gefühlvoller mit Farbe umgegangen. Arrivederci Color-Clash, die Kombis von Marco De Vincenzo, Marni und Fendi harmonieren, statt zu knallen: Rosa zu Flaschengrün, Gelb zu Apricot, Schwarz zu hellgrau. Jil Sander zeigte sogar Two-Tone-Stiefeletten, zum Beispiel in Beige-Weiß.
 
Trend Nr. 4: Das neue Sanduhr-Shaping
Zwischen einer geschwungenen Acht und einem klaren „X“ ist alles drin, in Sachen Schnitt, nur die Mitte muss definiert sein. So zeigten Jil Sander, Mila Schön, Sportmax, Trussardi und Marni allesamt sehr weibliche Sanduhr-Silhouetten, hauptsächlich aus gestärkten Stoffen, teilweise mit mondäner Schulterpartie, welche die Form nicht verlieren.
 
Trend Nr. 5: Bube, Dame, König, Ass!
Plakativ und bunt wie Spielkarten war das Motto vieler Kollektionen, allen voran zeigten Aquilano.Rimondi leuchtende Satin-Kleider, -Röcke und -Bustiers mit Pierrot-Karos. Aber auch das Label  N° 21 spielte mit dem Joker-Motiv, während Moschino auf große, simultan angeordnete Herzen und Vierecke setzte und die Models bei Iceberg an das Gefolge der Herzkönigin aus „Alice im Wunderland“ erinnerten.

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