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Bouncy Shoulders, Deep V, Barock 2.0
von Susanna Riethmüller
Die Top-Trends aus Paris

Nach einer Woche Mode-Marathon in Paris ist klar: Im Frühjahr/Sommer 2014 darf man superweiblich oder ultracool sein. Oder im besten Falle: Beides gleichzeitig! STYLEBOOK hat die wichtigsten Trends eingesammelt.

  • Bouncy Shoulders

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    Foto: Getty Images

    Bouncy Shoulders

    Übergroße, abgerundete Schultern mit weiten, steifen Ärmeln – noch immer die Silhouette für Jacken und Oberteile in Paris. Gesehen bei (v.l.n.r.): Chanel, Cacharel, Lanvin, Balenciaga, Giambattista Valli

Den Balance-Akt aus Tradition und Moderne hat Paris wieder einmal geschafft. Bei Dior etwa liefen natürlich die typischen Bandeau-Kleider im New Look und klassische Rosenmuster über den Laufsteg. Raf Simmons (45, seit 2012 Dior-Chefdesigner) setzte dem aber freche Statement-Prints entgegen. So konnte niemand behaupten, er hätte für das Traditionshaus nicht innovativ genug gedacht.

Was gibt’s sonst Neues in der Mode?
Paris zeigte, dass es dabei nicht unbedingt auf das WAS ankommt, sondern auf das WIE: Ein Rock bleibt ein Rock. Man kann ihn aber überraschend kombinieren, zum Beispiel zu feinen Strickpullis (gesehen bei Dries van Noten). Eine Tasche bleibt eine Tasche – wenn man sie aber lässig unter den Arm klemmt, statt sie in der Hand zu tragen, sieht das brandneu aus (bei Chloé, Stella McCartney).

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Was außerdem auffiel: Wildes Mischen ist weiter erlaubt. Die Zeiten der krachigen Muster-Mixe sind allerdings vorbei. Jetzt geht es um frisch zusammen gesetzte Stil-Puzzle, zum Beispiel ein couturiger Blouson überm zarten Kleid getragen (entdeckt bei Rochas).

Die wichtigsten Trends für den Sommer 2014 aus Paris: in der Fotogalerie!


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