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Lederjacke – ein legendäres Kleidungsstück

Die Legende von der Lederjacke Berühmt und berüchtigt

von Stephanie Beckmann

Mit Lederjacken assoziiert man Rockstars und Motorradfahrer, Banden- und Band-Mitglieder, Polizisten und Fashionistas, Cowboys und Indianer – wie passt das denn zusammen? Sehr gut sogar.

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    Foto: Getty Images

    Einer der Vorreiter in Sachen Lederjacke. Dank James Dean (hier im Jahr 1955) wollten alle Männer einen Blouson wie diesen


Sie sind unverwüstlich, sowohl in der Materie, als auch in der Beliebtheit. Lederjacken begleiten uns als Fashionstatement schon mindestens ein Jahrhundert. Denn mit dem Medium Film gewann das Kleidungsstück an popkultureller Symbolik und erlangte modisch gesehen den Ikonen-Status.

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Waren es zunächst die harten Jungs, wie Marlon Brando (1924-2004) oder James Dean (1931-1955), denen es optisch nachzueifern galt, stand die Lederjacke bald Pate für musikalische Strömungen oder sogar politische Aussagen – in jedem Fall repräsentierte sie Unangepasstheit. 

Heute sind die Variationen unzählig: Der Biker-Stil hat es von der Schutzkleidung für Motorradfahrer zum modischen Dauerbrenner gebracht. Ob Beschläge, Fransen, Nieten, Rallyestreifen oder Aufnäher – den Ausführungen sind keine Grenzen gesetzt. Der Lederblouson dagegen hatte die Pilotenjacke zum Vorbild und zeigt sich aktuell mit Wollbündchen oder breitem Fellkragen.

Vom rebellischen Image ist nicht mehr viel übrig, längst hat die Klamotte Einzug gehalten in die Kleiderschränke von jedermann. Doch ein paar Dinge über Lederjacken ändern sich nie: Das matt glänzende Material vermittelt einen Anflug von Autorität. Die Patina, die mit der Zeit durch das Tragen entsteht, lässt einen dazu verdammt authentisch wirken. Und welcher Mann möchte sich nicht manchmal wie Brad Pitt in „Fight Club“ oder Tom Cruise in „Top Gun“ fühlen?

Unsere Lieblingsmodelle an den coolsten Trägern – in der Bildergalerie!

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