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Ewers, Müller, Berg: Germany's Topmodels brauchten keine Casting-Show

Foto: Getty IMages

Erfolgreicher ohne Castingshow
Das sind Germany's echte Topmodels

Woche für Woche buhlen jetzt wieder viele Mädchen bei „Germany’s Next Topmodel“ um den Traum, erfolgreiches Supermodel zu werden. Dass Heidi Klum (41) diesen Wunsch nicht erfüllen kann, ist mittlerweile bekannt. Die große Model-Karriere kommt OHNE Casting-Show, wie die aktuellen deutschen Branchen-Größen beweisen.

  • Franzi Müller

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    Foto: Getty Images

    Franzi Müller

    Seit drei Jahren läuft sie auf allen großen Schauen – Modelanfragen hatte Franzi Müller schon lange vorher, „ich wollte aber erst die Schule beenden, selbstbewusster und erwachsener werden.“ Foto: Müller für Marc Jacobs bei der letzten New York Fashion Week

Sie verschwinden in der Versenkung oder versuchen sich auf anderen Berufswegen: Die Gewinnerinnen des Casting-Formats „GNTM“. Jana Beller (24), die Siegerin von 2011, backt mittlerweile leckere aber kleine Brötchen in ihrer eigenen Bäckerei, Barbara Meier (28, gewann 2007) will sich gerade als Schauspielerin etablieren und Lena Gercke ist immerhin als Moderatorin erfolgreich. Nur die angestrebte internationale Modelkarriere blieb bei ihnen aus, genauso wie bei allen anderen Sieger-„Meeedchen“ zwischen 2006 und 2014.

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Woran das liegt, weiß eine, die erfolgreich als international arbeitet, das Berliner Topmodel Franzi Müller.

Franzi Müller: die Etablierte
„Die Mädchen sind ‚gebrandmarkt‘, sie könnten niemals im High-Fashion-Bereich arbeiten“, stellte die Berlinerin im Interview mit STYLEBOOK.de fest. Statt zu Heidi Klum (41) ins TV zu gehen, ließ sie sich von ihrer Freundin zur Bewerbung bei einer Agentur überreden – das ist zwei Jahre her, heute ist sie in der Branche fest etabliert.

Bei einer Größe von 1,80 Metern, den eleganten, hohen Wangenknochen und Traummaßen 79-58-86 überrascht es nicht, dass Luxusmarken wie Louis Vuitton und zuletzt Escada sie für Kampagnen buchen. Eben noch lief Franziska, inzwischen als „Franzi“ Müller weltbekannt, in New York für Marc Jacobs und The Row, dort traf sie auf...

... Luca Gadjus: das Comeback-Model
Die lief ebenfalls für das Modelabel der Olsen-Zwillinge in New York. Außerdem ziert Luca gerade die aktuelle „Will-You“-Kampagne des Schmucklabels Tiffany & Co. Dabei wähnten wir die Wahl-Berlinerin bereits im Model-Ruhestand.

1999 wurde die Luca auf einem Einkaufsbummel entdeckt, ihre steile Karriere begann auf der Prada-Schau im Rahmen der Mailand Fashion Week. Von Chanel bis Louis Vuitton modelte sie für jedes wichtige Modehaus, war die Muse von Karl Lagerfeld. Nach der Geburt ihres ersten Sohnes 2007 wurde es stiller um sie, bis sie sich 2013 bei der New York Fashion Week zurückmeldete, für Proenza Schouler lief. Mittlerweile ist sie wieder regelmäßig auf den Laufstegen der Fashion Weeks zu sehen. 16 Jahre später hat sie ganz offensichtlich nichts verlernt – Model-Qualität hat eben Bestand!

Anna Ewers: die Fashion-Überfliegerin
Mit immerhin 30 Catwalk-Jobs war sie eines der bestgebuchten Models der internationalen Frühjahr-/Sommer-Fashion-Weeks: die Freiburgerin Anna Ewers (21). Bei ihr kam die Karriere praktisch über Nacht: 2013 wurde die Austauschschülerin in Brasilien entdeckt, nur wenig später schickte sie Designer Alexander Wang in seiner Debütkollektion für Balenciaga auf den Pariser Laufsteg; ihre Karriere wurde zum Selbstläufer.

Nach der Aufnahme in den kultigen Pirelli-Kalender, mit der sie als sexy Miss Juni von sich reden machte, folgt nun der richtige Mega-Ritterschlag: Die „Vogue Paris“ widmete ihr die Februar-Ausgabe 2015. Und bei den aktuellen Schauen in New York und Mailand ist sie ebenfalls eines der Top-Mädchen. 

Welche Top-Mädchen derzeit noch fürs German Modelwunder sorgen – wir stellen Sie in der Fotogalerie vor.

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