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Adé Schwabbel-Hintern?
von Laura Pomer
Fit und knackig mit dem Po-Gürtel

Schauspielerin Kate Hudson (36) legt bekanntlich großen Wert auf ihr Äußeres. Ihre Geheimwaffe für einen tollen Body: der Booty Belt, ein Trainingsgürtel speziell für den Allerwertesten. STYLEBOOK.de hat beim Experten nachgefragt, ob wir jetzt alle so ein Hilfsmittel brauchen.

Die Hudson ist knallhart! Nach einer langen Nacht tunkt die 36-Jährige ihr müdes Gesicht auch mal in einen Kübel Eiswürfel – wissend, dass der Kälteschock die Poren zusammenziehen lässt und so für rosige, pralle Haut sorgt. Und apropos prall: Auch für eine ebensolche Kehrseite kennt sie ein Mittel.

  • Kate Hudson

    Foto: Getty Images

    Schön, auch von hinten! Und der knackige Po von Kate Hudson kommt nicht von ungefähr

Booty Belt für den perfekten Po
Am Montag erst postete die hübsche Blondine auf Instagram ein Foto aus dem Fitness-Raum, um ihr liebstes Workout-Gefährt zu demonstrieren: den „Booty Belt“, ein Trainingsgürtel speziell für einen knackigen Po. In der Bildunterschrift bezeichnet sie sich als völlig „besessen“ davon: „Das Teil ist fantastisch!“

My new obsession.... Booty Belt! 😍This contraption is amazing! #ManicMonday #BootyBelt #FitnessFun #fabletics

Ein von Kate Hudson (@katehudson) gepostetes Foto am



So funktioniert‘s:
Am Booty Belt (bestehend aus dem gleichen Nylongewebe wie der Anschnallgurt im Auto) sind zwei stramme Gummibänder befestigt, die jeweils in zwei Fußschlaufen enden. Um die Übung auszuführen, stützt die Trägerin oder der Träger die Hände auf den Boden und streckt abwechselnd jeweils ein Bein nach hinten weg. Aufgrund der Spannung zwischen Füßen und Po müssen die Muskeln tüchtig arbeiten – und Hudsons formschöne Kehrseite scheint den Erfindern Recht zu geben. Ob die Investition in ein Booty-Belt-Kit (für immerhin 90 Euro) sich also auch für uns lohnen würde?

Das sagt der Experte
STYLEBOOK.de fragte bei Promi-Personal-Trainer Jörn Giersberg nach. Er findet das Prinzip des Po-Gürtels „nicht schlecht“, man dürfe aber auch keine Wunder erwarten. „Durch die Fußschlaufen wird Druck auf die Po-Muskulatur ausgeübt, diese Region kann also gezielt trainiert werden“, räumt Giersberg ein.

Die Vorrichtung sei immerhin effektiver als ein Theraband, das ohne Fixierung angewendet wird. Der Haken jedoch: Es werde ohne Hanteln oder andere Gewichte gearbeitet. Dabei sei – speziell bei Anfängern – Intensität von außen besonders wichtig, um einen sichtbaren Trainingserfolg zu erzielen.

Das hilft wirklich!
Der Booty Belt eigne sich also eher für den „Feinschliff“ bei denjenigen, die schon gut in Form sind und bereits Muskelmasse aufgebaut haben. Allen anderen rät Giersberg zu klassischen Übungen mithilfe von Lang- oder Kurzhanteln. Hier seine Top-Tipps: Kniebeugen und Ausfallschritte.

  • Kniebeugen

    Foto: Dilly Fotografie

    Kniebeugen

    „Die Beine werden parallel gestellt, etwas breiter als hüftbreit,“ erklärt Giersberg, „und die Knie tief und gleichmäßig gebeugt – mindestens bis die Oberschenkel parallel zum Boden sind.“ Sein Extra-Tipp: mehr Gewicht statt vieler Wiederholungen. Seine weiblichen Kundinnen trainieren problemlos mit 30 bis 40 Kilo schweren Langhanteln auf den Schultern

  • Ausfallschritte

    Foto: Dilly Fotografie

    Ausfallschritte

    Als Ausgangsposition werden die Füße dicht aneinander gestellt. „Dann ein Bein weit nach vorne stellen, als wollten Sie einen großen Schritt machen, das Knie des hinteren Beins soll den Boden leicht berühren.“ Wichtig: Das Knie des vorderen Beins befindet sich über dem jeweiligen Fuß. Dann sofort wieder hochdrücken. Erst alle Wiederholungen der einen Seite ausführen, dann nach einer kurzen Pause zur nächsten Seite wechseln. Auch hier sorgen Gewichte für einen größeren Trainingserfolg

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