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O‘zogn is!
Das grosse Dirndl-ABC

Auf der Wiesn gibt‘s koa Styling-Sünd? Stimmt leider nicht. Das Oktoberfest ist zwar der beste Anlass, um sich mal so richtig schön in Tracht zu werfen – man muss aber wissen, wie es geht. STYLEBOOK hat das ultimative Dirndl-ABC zusammengestellt.

Auf der Wiesn trägt Frau traditionell Dirndl – ein Kleidungsstück, das wirklich jeder Frau steht. Kurvige Damen sind hier sogar noch ein bisschen mehr im Vorteil. Trotzdem muss man wissen, wie man es richtig stylt und was zum perfekten Look alles dazugehört.

  • Dirndl-Looks von Lena Hoschek

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    Foto: Lupi Spuma

    Trachten-Trend: Im Herbst 2015 trägt Frau mit Vorliebe Dirndl in Pastelltönen, wie hier in der aktuellen Trachtenkollektion von Lena Hoschek

Hier kommt unser Dirndl-ABC:

A wie Anhänger
Fangen wir gleich mit dem i-Tüpfelchen an: Schmuck. Schick: Herzerl-Anhänger an silbernen Ketten oder farbigen Satinbändern.

B wie Bluse
Meistens sind die Blusen blütenweiß, typisch mit Puffärmeln und elegantem Carmen-Ausschnitt (also leicht schulterfrei). Wird unter dem Mieder getragen und reicht nur bis kurz unter die Brust. Es gibt mittlerweile auch Dirndl ohne Bluse – auf die Wiesn aber bitte in voller Montur gehen!

C wie Charivari
Sprich „Schariwari“. Das urigste Dirndl-Accessoire, das sich auch bei Frauen immer stärker durchsetzt: Eine filigrane silberne Kette, die mit kleinen Anhängern und Talismanen verziert ist. Wird am Mieder getragen.

D wie Dekolleté
Vui huift vui. Oberstes Kredo: Muss absolut betont werden. Für ein sexy Dekolleté braucht’s nicht nur Pflege, sondern auch den richtigen BH: In knapp geschnittener Balkonett-Form und weit außen sitzenden Trägern.

E wie „Einsteck“-Tuch
Aus Leinen, Seide oder Baumwollstoff. Mit Fransen verziert, wird meist um die Schultern getragen und in den Ausschnitt der Bluse gestopft.

F wie Farben
2015 geht der Trend zum Dirndl in Pastell- und Pudertönen oder der Trendfarbe Weinrot in allen beerigen Schattierungen. Absolut zeitlos und immer schön sind Dunkelblau und Tannengrün. Sogar Schwarz ist möglich, aber dann bitte unbedingt mit weißer Bluse und bunter Schürze kombinieren.

G wie Gürtel
Gürtel sind ein No-Go zum Dirndl, außer es handelt sich um Trachten-Kettengürtel, die locker um die Hüfte und über der Schürze getragen werden.

H wie Hut
Hüte, die farblich auf das Dirndl abgestimmt werden, sind wieder im Trend. Die coolere Alternative: Blumenkränze und Kopfschmuck mit Blumen, wie etwa die Modelle von Miss Lillys Hats.

I wie I mog di!
Liebeserklärung auf Boarisch. Wird gerne unter Freunden auf dem Lebkuchenherz überbracht. Wer nicht mindestens ein Leckerli umhängen hat, hat keine Freunde.

J wie Janker
Wenn’s zieht im Bierzelt: Eine traditionelle Strickjacke aus Lodenstoff (feste Wolle) hält kuschelig warm.

K wie Kropfband

Breites, eng anliegendes Samtband, das mit Perlen oder Stickereien verziert ist und ein Mittelstück hat, das mit Ornamenten besetzt ist. Sieht nicht nur sehr elegant aus, sondern macht auch einen langen Hals!

L wie Länge
Die ist eine Grundsatzentscheidung. Vorweg: Superkurze, sexy Dirndl sind out. Schön für lange Beine sind Midi-Dirndl, die knapp bis übers Knie reichen. Die aktuelle Trendlänge reicht etwa bis zur Wadenmitte. Dazu passen Ballerinas oder Schnürstiefel. Zeitloser Klassiker: Das knöchellange Modell.

M wie Mieder
Zaubert eine schöne Taille. Das klassische Dirndl besteht aus einem vorne geschnürten Mieder und einem Faltenrock, der daran angenäht ist. 

N wie Nach Maß
Wer zu sämtlichen Anlässen Dirndl trägt, der braucht auch eines, das richtig gut sitzt. In eine Maßanfertigung zu investieren macht Sinn, weil ein Dirndl nie aus der Mode kommt – und mit ein paar kleinen Änderungen schnell wieder aktuell aussieht. Bekannt für ihre Couture-Dirndl sind vor allem die Designerinnen Lola Paltinger und Lena Hoschek.

O wie Oma
Günstige Art, an ein Dirndl ranzukommen, weshalb man den Satz „Ich hab' meins von der Oma geliehen“ immer wieder hört. Besonders geeignet für die Wiesn-Premiere, schließlich weiß man nicht, ob man wieder kommt. Außerdem: Vintage-Dirndl stehen dieses Jahr wieder hoch im Kurs!

P wie Puffärmel
Klassisch und obendrein äußerst bequem, weil diese nicht einengen. Vorteil: Lassen pralle Oberarme schmal aussehen.

Q wie Qualität
Hat ihren Preis. Auch beim Dirndl. Für den Wiesn-Neuling taugt ein Baumwoll-Kleid. Der Trend geht aber zu hochwertigen Stoffen wie Seide, Brokat, Spitze. Aber: Ein gutes Teil lässt sich mindestens zehn Jahre lang tragen.

R wie Reinigung
Es lässt sich quasi nicht vermeiden, dass Bier und Hendl-Fettflecken dem guten Stück zusetzen. Baumwoll- und Leinen-Dirndl steckt man einfach in die Waschmaschine. Hochwertigere Stoffe brauchen eine Extra-Behandlung in der Reinigung.

S wie Schleife
Alles andere als egal, denn hinter der Schürzen-Schleife versteckt sich tiefere Symbolik: Mit der rechts gebundenen Schleife kommuniziert die Trägerin „Ich bin vergeben“, links gebunden heißt „noch zu haben“. Die Jungfrau bindet sie vorne mittig, die Witwe hinten.

T wie Tasche
Um einen Tag im Bierzelt zu überstehen, gilt es natürlich, allerlei griffbereit zu haben. Praktisch: Viele Dirndl haben unter der Schürze eine Tasche eingearbeitet. Zusätzliche reicht dann oft eine Clutch – die sieht zum Kleid eleganter aus als eine Umhängetasche. 

U wie Unterrock
Brauchen wir, damit das Dirndl so richtig schön schwingt! Unterröcke (ob in der Farbe des Dirndls oder klassisch in schwarz oder weiß) sind dieses Jahr wieder mega angesagt.

V wie Vichy-Karo
Stoffmuster, bei dem sich gleich breite Streifen in zwei Farben (meist Blau/Weiß oder Rot/Weiß) kreuzen. Unser Lieblingsprint für Dirndl, weil es frisch und jung wirkt!

W wie Wiesn App
Bayern sind manchmal schwer zu verstehen: Wer Nicht-Bayer ist, kann mit der „Oktoberfest App“ schnell die passenden Worte auf dem Smartphone nachschlagen. Mit dem Navigator finden Sie außerdem nicht nur das richtige Zelt, sondern auch Haltestellen, Fundbüros – aber auch Ihre Freunde mitten im wilden Treiben. Die App kann deren Position auf der Theresienwiese anzeigen. (Kostenlos für iOS und Android)

X wie XXL
Keine Modelmaße? Perfekt! Denn erst mit ein paar Rundungen an den richtigen Stellen sieht ein Dirndl erst richtig gut aus. Ein großer Ausschnitt, die hoch angesetzte Taille und der weit schwingende Rock schmeicheln jeder Frau.

Y wie Y-Kette
Wird gerne zum Dirndl getragen. Warum? Weil sie den Blick direkt auf das Wesentliche lenkt: den Ausschnitt.

Z wie Zöpfe
Schaffen Ordnung auf dem Kopf und sehen auch noch richtig gut aus: Ob als Bauernzopf rund um den Kopf geflochten oder seitliche Strähnchen, die hinten zusammengebunden werden. Flechten muss sein, damit beim wilden tanzen und schunkeln alles perfekt sitzt.

Und wo geht man in München aus? Unsere Kollegen von TRAVELBOOK.de wissen Bescheid: 8 Insider-Tipps für München


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