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Nach dem Cronut kommt das „Magic Soufflé“!

Foto: Getty Images

Neuer Gebäck-Hype aus New York
Erst „Cronut“, jetzt „Magic Soufflé“

Als Star-Bäcker Dominique Ansel am vergangenen Dienstagmorgen seine Konditorei im New Yorker SoHo aufschloss, standen sich vor der Tür bereits Menschenmassen die Beine in den Bauch. „Ja, klar“, denken Sie jetzt, „die kamen für einen 'Cronut'!“. Dabei ist der längst (Ei-)Schnee von gestern. Inzwischen lockt eine neue Kreation des Franzosen die Naschkatzen: Das „Magic Soufflé“.

  • Das Magic Soufflé von Dominique Ansel

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    Foto: Twitter

    Das „Magic Soufflé“

    Passend zur kühleren Jahreszeit wollte Star-Konditor Dominique Ansel aus NEw York ein warmes Dessert kreieren. Der Briocheteig schmeckt nach Orange, der Kern intensiv-schokoladig. Schon jetzt ein Bestseller

Cremig-flüssige Schokolade, knusprig eingebacken in buttrig-zarten Brioche. Da läuft Ihnen das Wasser im Mund zusammen? Dann geht es Ihnen nicht anders als unzähligen New Yorkern, die nach der Ankündigung des „Magic Soufflé“ auf der Homepage von Dominique Ansel in die Kultbäckerei des Franzosen nach SoHo strömten. „Der Herbst steht vor der Tür. Ich wollte passend zu den kühleren Temperaturen ein warmes Dessert anbieten“, erklärt Ansel im Interview mit „Mail Online“. Das dürfte sein zweiter Verkaufsschlager in diesem Jahr werden. Erst vor wenigen Monaten wurde Ansels Bäckerei mit dem „Cronut“ berühmt, einer Mischung und Croissant und Donut. DAS Trend-Gebäck 2013!

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Das „Magic Soufflé“ kostet stolze 5,30 Euro das Stück – hat seinem Erfinder aber auch einiges Kopfzerbrechen bereitet.

Klassischerweise wird ein Soufflé frisch aus dem Ofen serviert. Im Restaurant bestellt man es deshalb zusammen mit dem Hauptgang, so dass die Küche das Dessert rechtzeitig vorbereiten kann. Dominique Ansel tüftelte lange an einer Rezeptur, die zwar fluffig ist und frisch schmeckt, auf die der Kunde aber trotzdem keine 20 Minuten warten muss – und die man auch zum Mitnehmen bestellen kann. Also ist sein neuer Gaumenschmaus von luftigem Hefeteig ummantelt. „Ich wollte das Soufflé to go möglich machen“, so Ansel. 

Rein optisch hat das eckige Gebäckttürmchen also nicht mehr viel mit dem Original zu tun. Die Nachfrage ist trotzdem riesig. Und weil auch der Hype um den „Cronut“ längst nicht vorbei ist, sind die Schlangen vor der Bäckerei noch länger als bisher. Seit vergangenen Mittwoch nehmen Dominique Ansel und sein Team deshalb Vorbestellungen entgegen. Diesen Reservierungsservice sollte man unbedingt nutzen: Die „Magic Soufflés“ waren in den vergangenen Tagen bereits um acht Uhr morgens restlos ausverkauft.

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