Dritter Oscar für Daniel Day-Lewis Hollywoods bester Hauptdarsteller im Porträt

Mit seinen Rollen geht Daniel Day-Lewis (55) regelmäßig bis an die Grenzen des Machbaren. Seine Figuren spielt er nicht, er lebt sie. Für „Lincoln“ bekommt der Schauspieler den Oscar als bester Hauptdarsteller – es ist sein dritter. Das hat vor ihm noch keiner geschafft.

  • Daniel Day-Lewis bei den Oscars 2013

    Foto: Getty Images

    Daniel Day-Lewis hat bei den Oscars 2013 die begehrte Trophäe als bester Hauptdarsteller erhalten

In Steven Spielbergs (66) Bürgerkriegsdrama  „Lincoln“ spielt Daniel Day-Lewis den 16. US-Präsidenten Abraham Lincoln, der mit allen Mitteln die Sklaverei abschaffen will. Die Rolle macht den Schauspieler zu einem der großen Stars der Oscars 2013, bei dem die Preise möglichst unpolitisch und salomonisch verteilt werden.

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Die Karriere des 1957 in London geborenen Daniel Day-Lewis beginnt ganz klassisch im Schultheater, die Schauspielerei ist für ihn die „perfekte Weltflucht“, wie „Focus“ schreibt. Im Alter von zwölf Jahren folgt mit „Sunday, Bloody Sunday“ sein erster Kinofilm.

Daniel Day-Lewis geht in seinen Rollen stets aufs Ganze. Für seine Darstellung eines gelähmten Künstlers in „Mein linker Fuß“ soll er selbst monatelang nur mit einem Fuß geschrieben, getippt und gemalt haben haben – das bringt ihm im Jahr 1989 Oscar Nummer eins. Der zweite Goldjunge folgt für seine Rolle als raffgieriger und menschenfeindlicher Ölbaron in dem Drama „There Will Be Blood“ (2008).

Mit seinem dritten Oscar ist der Ausnahme-Schauspieler Daniel Day-Lewis nun der einzige, der je mit drei der begehrten „Academy Awards“ als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde.

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