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Daisy Lowe und der Face Hunter im Interview zur Fashion Week Berlin

Foto: PR

Der „Face Hunter“ und Daisy Lowe im Interview Welcher Style ist typisch Berlin?

von Janine Dudenhöffer

Daisy Lowe (23) ist Model und It-Girl. Yvan Rodic (34) einer der bekanntestens Streetstyle-Blogger der Welt. Beide leben in London und reisen viel. Aktuell für Tommy Hilfiger nach Berlin, um den Stil der Hauptstadt einzufangen. STYLEBOOK hat die beiden auf der Modemesse Bread & Butter getroffen und einiges über Berlins Style-Potential erfahren.

STYLEBOOK: Daisy, du warst vor zwei Jahren zur Hilfiger Duftpräsentation das erste Mal in Berlin. An was erinnerst du dich besonders gut?
Daisy Lowe: Ich erinnere mich ans Soho House und die Shops in der Nähe. Meine Freundin (sie zeigt auf ihre Managerin Liz) und ich hatten gerade mal eine Stunde Zeit zum Einkaufen. Wir haben uns auf die Torstraße gestürzt und ich habe den schönsten Ring ever, einen mit einer Sonnenbrille darauf, gekauft. Dazu einen Latex Rock (grinst). Das hat Spaß gemacht…
 
Wie würdest du den typischen Berlin-Style beschreiben?
Ich liebe, wie sich die Leute in Berlin anziehen. Berlins Street Style ist erstaunlich, sehr ausdrucksstark, sehr cool. Die Leute haben keine Angst, anders zu sein. Auf diese Art und Weise sind sich Berlin und London sehr ähnlich. Paris zum Beispiel ist traditioneller, New York dagegen cleaner.
 
Yvan, du hast die halbe Welt bereist, um die unterschiedlichsten Styles einzufangen. Was ist für dich typisch Berlin?
Nun, ich bin drei- bis viermal im Jahr in Berlin und empfinde die Stadt als weniger modeverrückt, weniger Fashionista, weniger wetteifernd, irgendwie entspannter als viele andere Metropolen.

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    Foto: The Face Hunter

    Daisy Lowe im Interview

    Irgendwann in den späten 1980ern hatten Sängerin Pearl Lowe und Gwen Stefanis Mann Gavin Rossdale ein Techtelmechtel. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: It-Girl und Model Daisy Lowe (rechts) – mit STYLEBOOK-Redakteurin Janine Dudenhöffer (links) auf der Modemesse Bread & Butter


 

Und während der Fashion Week?
Klar, gerade ist es anders. Aber ich mag die Shows nicht so sehr. Kids aus aller Welt sind hier, um sich in Pose zu werfen, probieren sich aus. Das macht nur Spaß, wenn du an den richtigen Orten bist.

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Die da wären?
Paris und Mailand zum Beispiel sind für mich nicht besonders inspirierend. Alle Bilder, die dort rund um die Fashion Week gemacht werden, zeigen Leute, die das Geld haben, sich rauszuputzen. Ich fotografiere lieber unbekannte Leute zufällig auf der Straße. In Berlin gehe ich gerne in den skandinavischen Concept-Store Wood Wood in Mitte. Ich mag die Schweden und Nordlichter eh, meine Outfits kaufe ich öfter in Stockholm oder Reykjavik, als in Berlin. Aber ganz ehrlich, die besten Streetstyle-Männer hat ein anderes Land: Korea!

Ihr reist beide viel. Was packt ihr zuerst in euren Koffer?

Daisy: Eines meiner geliebten Blumen-Kleider. Eine Leder- oder Jeans-Jacke und – egal wie heiß oder kalt es wird –  ich reise nie ohne meine Combat-Boots. (Sie zeigt auf ihre Springerstiefel)
 
Yvan: Meine Tasche ist quasi niemals leer, ich tausche nur ab und zu Dinge aus. Eine Kamera, klar, und meine geliebten Blazer sind immer mit von der Partie. Auch wenn ich, wie in zwei Tagen das erste Mal nach Peru fliege. Oder im April nach Kasachstan. Und dann Afrika. Es gibt noch so viele Streetstyles zu entdecken…
 
Daisy, wie würdest du Yvans Style beschreiben?
Ein bisschen Brit Chic, ein bisschen French – eher der klassische Typ.
 
Und du Yvan, Daisys Look?
Hmmm… ich würde sagen ein Mix aus Casual und Glamour. (Daisy nickt zustimmend)

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