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Brangelina sind da!
von Karen Gottschild
So schön kann Berlinale sein

Berlinale? Wohl eher Jolie-Nale! Seit Tag 3 des Berliner Filmfestivals ist die Hauptstadt im Angelina-Jolie-Fieber. Und zur Freude aller (vor allem weiblichen) Fans, kam sie nicht allein. An ihrer Seite: Brad Pitt! STYLEBOOK auf den Spuren des schönsten Paar Hollywoods.

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    Foto: DPA Picture-Alliance

    Schönes Paar

    Angelina Jolie stellte ihr erstes Regie-Werk „In the Land of Blood and Honey“ zusammen mit ihrem Lebensgefährten Brad Pitt vor

Schon seit dem ersten Tag der Filmfestspiele ist Angelina Jolie (36) in Berlin. Doch erst einmal ganz privat. Sie besuchte mit ihren Kids das Legoland und traf am Tag drauf Außenminister Guido Westerwelle (50) zum Gespräch. Erst am Samstag stellte sie den Film vor, wegen dem sie eigentlich zur Berlinale anreiste: „In the Land of Blood and Honey“. Ihr Regie-Debüt.

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Bei klirrender Kälte (minus elf Grad Celsius) wurde der Superstar zum Haus der Festspiele vorgefahren. UND: mit Brad Pitt (48) an ihrer Seite!
Der stieg zuerst aus, öffnete galant ihre Tür, reichte seiner Angie die Hand und half ihr aus der Limousine.

Sie in einer langen gold-bronzefarbenen Robe, er im schwarzen Gehrock – ein umwerfender Anblick. Man kann sagen, was man will: die beiden sind einfach das schönste Paar Hollywoods! Perfekt, ohne dass es weh tut.

Doch wer auf weiteren Starauflauf auf dem roten Teppich hoffte, wurde enttäuscht. Denn Angelinas Werk ist ein knallharter Kriegsfilm!
Erzählt wird die Geschichte von Danijel, einem serbischen Soldaten und Ajla, einer Bosniakin, die vor dem Balkan-Krieg der 1990er Jahre ein Paar sind. Sich dann aber verlieren und erst wiedersehen, als Soldaten unter seinem Kommando ihre Schwester und deren Baby vertreiben und in ein Gefangenenlager stecken. Jetzt nimmt die Liebe des Paars Schaden, da sie nicht wissen, ob sie sich trauen können und wo ihre Loyalitäten liegen. Gedreht wurde an Originalschauplätzen des Kriegs.

Da trafen zwei Extreme aufeinander: Die schöne Angelina Jolie wagte sich an ein sehr unschönes Stück europäischer Geschichte.

In ihrer Pressekonferenz sagte sie über ihr Regie-Debüt: „Es ist das wichtigste Projekt meiner Karriere. Von allen Filmen, die ich je gemacht habe, ist das der Wichtigste. Er ist meinem Herzen am nächsten.“
Und weiter: „Ich habe versucht, die Geschichte differenziert darzustellen, damit man daraus lernen kann. Mir ist es darum gegangen, zu zeigen, wie die Menschen durch die Jahre des Krieges verändert werden. Es war mir ein Bedürfnis, über den Krieg einen Film zu machen. Ich habe versucht, die Geschichte differenziert darzustellen, damit man daraus lernen kann.“

Der Film allerdings stieß in Serbien (schon zwangsweise) auf heftige Kritik.  Die Serben würden als schlechte Menschen hingestellt werden, meinte ein Politiker. Und ein iranischer Journalist fragte in der Pressekonferenz, warum die Regisseurin Muslime als böse darstelle.
Doch Angelina Jolie blieb gelassen und meinte: „Das war nicht meine Absicht und ich denke, die Mehrheit der Zuschauer wird das auch so sehen. Jeder wird den Film anders interpretieren.“

Nach der Premiere zogen Brangelina noch sechs Stunden durch die Nacht, feierten eine kleine Party, waren unzertrennlich und lachten viel.

Doch auch, wenn es heißt, dass Angelina wieder schwanger sein soll, und das auch noch mit Zwillingen – in Berlin war davon nicht ein bisschen zu sehen. Erst recht nicht von dem angeblichen Doppelpack in ihrem Bauch. Mrs. Jolie war wie immer klapperdünn.

***

Doch nicht nur Brangelina feierten. Die vielen Partys während des Filmfestivals arten regelrecht in Arbeit aus. Gleich drei Feste gab es für die Promis allein am Freitag zum großen Hopping durch die Hauptstadt: die „Movie meets Media“-Sause, auf der auch Lothar Matthäus (50) eine Folge seiner neuen Soap drehte. Dann lud die ARD zu ihrer traditionellen „Blue Hour“ ein – und zum Schluss landete das Partyvolk auch schon leicht „blue“ bei der „Festival Night“ von BMW und Bunte.

Zu der auch noch unser Hollywood-Export Diane Kruger (35) kam. In Berlin sei sie immer wieder gern, „weil ich die Stadt ja noch gar nicht richtig kenne. Am liebsten esse ich hier Currywurst.“

Eine glückliche Miriam Pielhau (36) zeigte ihre Schwangerschaftskugel (6. Monat) und Schauspielerin Sophie Schütt (37) kam zum ersten Mal nach der Geburt von Töchterchen Shaza Maria (fünfeinhalb Monate) aus ihrer Wahlheimat Australien nach Deutschland. „Die Kleine hat jetzt zum ersten Mal meine Eltern, ihre Großeltern kennen gelernt. Die kannten sie vorher nur über Skype.“

Der Party-Marathon – er geht noch bis zum Ende der Berlinale am 19 Februar weiter. „Dschungelkönigin“ Désirée Nick (45) dazu: „Man trifft überall genau die Leute, die man auch sonst das ganze Jahr nicht sehen wollte.“

Da hilft wohl nur zu Hause bleiben …

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