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Berlin Fashion Week: Interview Eva Herzigova und Elle MacPherson

Foto: getty images

Das Sexbomben-Interview mit Elle MacPherson und Eva Herzigova
von Julia Wagner
Die 90er-Supermodels sind noch super in Schuss

Supermodel-Alarm bei der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Zur Show von Marc Cain nahmen gleich zwei 90er-Jahre-Supermodels in der Front Row Platz. Eva Herzigova (42), auch als „Miss Wonderbra“ bekannt, und Elle MacPherson (51), Spitzname „The Body“. STYLEBOOK traf beide zum Interview.

Als „Miss Wonderbra“ brachte Eva Herzigova 1994 regelrecht den Verkehr zum Erliegen, die sexy Werbeplakate, geschossen von Ellen von Unwerth, sollen in den USA einige Verkehrsunfälle ausgelöst haben, weil Autofahrer von Evas bombastischem Dekolleté abgelenkt wurden.

  • Eva Herzigova Marc Cain

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    Supermodel-Alarm in Berlin: 90er-Jahre-Supermodel Eva Herzigova in unschuldigem Weiß sowie...


Sexistisch?
Herzigova:
„Ich denke, dass sie wichtig für Frauen war und sie stark gemacht hat. Sie hat sie nicht degradiert, wie damals einige Vorwürfe lauteten. Es ist einfach so eine witzige, geistreiche Kampagne. Sie gewinnt ja auch noch immer jede Menge Preise“.

Die Supermodels der 1990er-Jahre wurden verehrt wie Hollywood-Ikonen, nicht zuletzt wegen ihrer üppigen, durchtrainierten Amazonen-Körper. Den berühmtesten hatte die Australierin Elle MacPherson, der ihr den Spitznamen „The Body“ einbrachte.

Sind die Models von heute zu dünn?
MacPherson: „Nein, überhaupt nicht. Ich sehe jede Menge toller Mädchen. Die Modeindustrie hat immer schon auf große, schlanke Frauen gesetzt, genauso wie Jockeys auf kleine, schmächtige Männer setzen.“

Wie steht MacPherson eigentlich zu ihrem Spitznamen?
MacPherson: „Ich habe daraus ein Business gemacht, kann froh sein, damit einen so bekannten Namen zu haben, den die Leute wiedererkennen. Für mich bedeutet er einfach Arbeit.“

Neben dem Modeln verdiente MacPherson mit ihren Fitness-DVDs Millionen. Sogar mit 51 noch posierte sie erst unlängst für die „InStyle“ im knappen Bikini, für sie anscheinend keine Altersfrage. Zur Marc Cain Show am Dienstag erscheint MacPherson, als würde sie gerade vom Strand kommen: Tief gebräunt, mit blonden Surfer-Strähnen im Haar und überdimensionaler Sonnenbrille, nur der elegante Hosenanzug verrät, dass es sich doch um ein offizielles Event handelt. Die 51-Jährige sieht noch immer verdammt athletisch aus, nur die trockene Haut an ihren Unterarmen verrät, dass zuviel Sonne auch einem Supermodel nicht guttun. Die riesige Sonnebrille lässt Elle während der gesprächs lieber auf...

Natürlich hält sie sich fit, wir wollen wissen wie?
MacPherson: „Liebe, Lachen und ich nehme regelmäßig das Superelixier (Anm. d. Red.  Nahrungsergänzung, für das sie wirbt.) Ich liebe vor allem Schwimmen und Skifahren – aber ich probiere alles gerne einmal aus.“

MacPherson ist Mutter von zwei Kindern (17 und 12 Jahre alt); Eva Herzigova hat sogar drei Söhne (8, 4 und 2 Jahre alt), lebt in einem Haushalt mit vier Männern.

Frau Herzigova, ist Mode bei Ihnen zu Hause überhaupt ein Thema?
Herzigova: „Nein, kein bisschen. Meine Jungs interessieren sich nicht dafür. Sie wissen gar nicht so recht, was Mama eigentlich macht.“

Uns verrät Herzigova, dass sie den Catwalk und die Hektik einer Fashion Week nicht vermisse, als Gast in der Front Row sei es entspannter. Zur Marc Cain Show trägt sie ein weißes Spitzenkleid, die sexy Kurven von einst sind einer schmaleren Silhouette gewichen.

Warum Sie gerade Weiß gewählt habe?
Herzigova: „Weiß gehört zu meinen Lieblingsfarben“

Haben Sie ein Lieblingsteil – oder etwas, was Sie nie wieder anziehen würden?
Herzigova: „Am Ende des Tages kann man auch ganz gut ohne Klamotten leben – und notfalls findet man ja immer noch was irgendwo zum Anziehen.“

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